WLAN Ausleuchtung

Die mobile Datenerfassung gewinnt in immer mehr Branchen an Bedeutung. Sei es die mobile Erfassung von Packstücken in der Logistik, die digitale Patientenakte im Gesundheitswesen oder das Bereitstellen eines Internetzuganges für Gäste im Hotel- und Gaststättengewerbe. Jüngst erfreut sich die WLAN Technologie besonders im Retail-Markt an immer größer werdender Beliebtheit. Location Based Services (LBS) unterstützen Märkte bei der Analyse des Kundenverhaltens. So können z.B. Produktplatzierungen optimiert werden. Mit Hilfe von Electronic Shelf Labeling (ESL) können digitale Preisschilder marktübergreifend und ohne Personalaufwand in sekundenschnelle aktualisiert werden. Solche Mehrwerte erfordern eine störungsfreie Wireless LAN Infrastruktur.

Bringen Sie Ihr WLAN in Fahrt

Ganz gleich, ob Sie Ihr bestehendes Netzwerk um WLAN ergänzen oder erweitern möchten, oder ob Sie einen Neubau planen: Die baulichen Gegebenheiten vor Ort beeinflussen die Funktionsfähigkeit des WLANs erheblich. Um einen störungsfreien Betrieb der Drahtlos-Infrastruktur zu gewährleisten, ist eine professionelle Ausleuchtung erforderlich. Diese stellt sicher, dass Ihr Netzwerk die benötigten Dienste an den gewünschten Orten in der geforderten Qualität bereitstellt.

Die WLAN Ausleuchtung

Vorgehensweise einer WLAN Ausleuchtung am Beispiel eines Neubaus:

  • Schritt 1 - Anforderungskatalog

    In der ersten Instanz erarbeiten wir gemeinsam mit unserem Kunden ein Anforderungskatalog. Wir führen eine Bedarfsanalyse durch und stellen fest, wo welche WLAN-Dienste erforderlich sein werden.

  • Schritt 2 – Die Off-Site Ausleuchtung

    Mit den uns zur Verfügung gestellten Bauplänen führen wir eine Off-Site-Ausleuchtung durch. Hierzu digitalisieren wir die Pläne und führen eine virtuelle Ausleuchtung gemäß des Anforderungskataloges durch. Die Beschaffenheit von Wänden und Decken können hier bereits grob berücksichtigt werden. Im Anschluss können wir eine Aussage über die Anzahl, des Typs und der möglichen Positionierung der WLAN-Accesspoints treffen. Die erstellte Dokumentation unterstützt sowohl die Budgetierung des WLAN-Projektes als auch die Planung von Menge und Ort, erforderlicher Strom- und Netzwerkleitungen, sowie weiterer passiver und aktiver Netzwerkkomponenten.

  • Schritt 3 – On-Site Ausleuchtung

    Anders als bei der Off-Site-Ausleuchtung wird hier vor Ort unter realen Bedingungen gemessen. Hierzu setzen wir die WLAN Site Survey Software (EKAHAU) ein. Tatsächliche Dämpfungen oder Reflektionen durch Wände, Decken, Aufzugsschächte, Tore, Regalsysteme und weitere Baukörper, die die Signalstärke und –Qualität des WLAN Netzes beeinflussen, werden nun in das Messprotokoll einfließen. Dazu platzieren wir einen Access Point an unterschiedlichen Standpunkten und messen dessen Signalleistung. Mit dieser Vorgehensweise kontrollieren wir die Ergebnisse der Off-Site Ausleuchtung und nehmen meist nur noch kleine Korrekturen in der Planung vor.

    Nun ist eine exakte Aussage über die erforderliche Anzahl und die Positionen aller Access Points im Echtbetrieb auf Grundlage einer tatsächlichen Messumgebung möglich. Zudem können mit einem Wifi Spektrum Analyzer bereits im Vorfeld Störungen erkannt werden, die den Live-Betrieb später beeinträchtigen könnten.

  • Schritt 4 – Montage und Konfiguration

    Mit den gewonnenen Informationen aus der WLAN Ausleuchtung wissen wir nun genau, welche Komponenten an welchen Orten mit welchen Einstellungen installiert werden müssen. Unsere WLAN Spezialisten installieren die Geräte vor Ort, nehmen die entsprechenden Konfigurationen vor und schalten auf den Live-Betrieb um.

  • Schritt 5 – Überprüfung und Anpassung

    Oft ergeben sich während eines Neubauprojektes unplanmäßige, kurzfristige bauliche Änderungen. Darum wird bei Bedarf nach der Inbetriebnahme eine erneute On-Site-Ausleuchtung vorgenommen, um etwaige Problemzonen zu korrigieren.

Mögliche Ursachen für unzureichende WLAN Qualität

  • Falsche Auswahl der Komponenten
  • Falsche Konfiguration der Komponenten
  • Zu wenig Accesspoints (Bereiche mit zu wenig Signalstärke)
  • Zu viele Accesspoints (Interferenzen durch Überlagerung)
  • Nicht korrekte Antennenausrichtung
  • Störsignale in der Umgebung (Stromleitungen, Radar, einstreuende Fremdfunknetze)
  • Missachtung von baulichen Gegebenheiten (Wände, Glas, Decken, Böden, Stahl, Hochregale)
  • Änderung der eingelagerten Materialien (Flüssigkeiten, Gummi, Metall)
  • Eine nicht homogene Infrastruktur (unterschiedliche Geräteserien oder Hersteller)

Weitere Informationen

Fragen?

Kontaktformular - SiteSurvey