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Auch Admins brauchen mal Urlaub

Überstunden leicht gemacht

Als IT-Administrator eines Unternehmens hat man schon oft ein schweres Los: Server und PCs wollen schließlich gepflegt und gewartet werden. Trotz zahlreicher Automatismen kann da auch schon mal außerplanmäßig etwas schief gehen: Fehlbedienungen der Mitarbeiter, ein nicht ganz „sauber“ installiertes Update, plötzlicher Virenbefall oder eine Fehlermeldung der Datensicherung können durchaus mal für Stress sorgen.

Gerade jetzt in der Ferienzeit kann ein Admin solche Fälle nicht gut gebrauchen, schließlich möchte auch er seinen verdienten Urlaub genießen. Dennoch verreisen IT-Verantwortliche oft nicht ohne ihr Smartphone und Notebook, um im Fall der Fälle auch aus der Ferne die Unternehmens-IT steuern zu können. Von Erholung kann dann nicht mehr die Rede sein. Schließlich sind auch die Familienangehörigen von den (in ihren Augen) „unnötigen“ Anrufen aus der Firma genervt. Resultat sind nicht zuletzt unzählige Überstunden.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag der Wirtschaftswoche: „Deutschland macht Extraschichten“

Die NETGO-Urlaubsvertretung

Alexander Rahlf ist IT-Verantwortlicher der Ge-Wo Gemeinnützigen Wohnbau eG in Oberhausen. Zu seinen täglichen Aufgaben gehören u.A. die Instandhaltung der IT-Systeme; und diese sind inzwischen recht umfangreich: Die Servercluster, Storagesysteme, die IP-Telefonie, Netzwerkinfrastruktur, aber auch die Unternehmensdatenbanken, Terminalserver und Securitysysteme erfordern permanente Aufmerksamkeit. Hard- und Software muss täglich geprüft und gewartet werden, um den Unternehmensbetrieb sicherzustellen. Immerhin verwaltet die Ge-Wo über 4.500 Wohnungen und zählt knapp 5.000 Mitglieder. Da kommen eine Menge Daten zusammen, die permanent, schnell und sicher bereitstehen müssen. Ein IT-Ausfall wäre undenkbar. Zu dem alltäglichem Anwendersupport ganz schön viel Arbeit für eine Person.

Alexander-Rahlf

Alexander Rahlf vertraut während seines Urlaubs auf die Vertretung von NETGO

Alexander Rahlf von der Gemeinnützigen Wohnungsbau eG in Oberhausen vertraut NETGO während seines Urlaubs seine Betriebs-IT an.

Gerade als Vater zweier Kinder, ist ein Urlaub mit der Familie ein willkommener Ausgleich. Um diesen ungestört genießen und Kraft tanken zu können, vertraut Herr Rahlf bereits seit Jahren seine IT dem NETGO-Support an.

„Kurz vor meinem Urlaubsantritt bespreche ich mit NETGO die notwendigen To-Dos. NETGO prüft z.B. täglich, ob alle Serverdienste einwandfrei laufen und die Datensicherung erfolgreich war. Die Logs werden auf Auffälligkeiten geprüft, sporadisch werden Testrücksicherungen durchgeführt“, so Rahlf.NETGO erstellt nach den gestellten Anforderungen eine Checkliste, die dann täglich abgearbeitet wird.

„In den meisten Fällen vertritt mich Herr Kleinsmann der Firma NETGO. Herr Kleinsmann kennt unsere IT-Infrastruktur sehr genau, da ist schon fast keine ausführliche Übergabe mehr nötig“, so Rahlf weiter. Aber auch NETGO hat während Rahlfs Abwesenheit einen festen Ansprechpartner. „Es hat sich bewährt, wenn besonders die Anwenderanliegen während meines Urlaubs über einen Tisch gebündelt werden. Das erleichtert sowohl uns als auch NETGO die Kommunikation.“

 

Wir nennen es „Service on Demand“,

Herr Rahlf nennt es „Urlaub ohne Bauchschmerzen“.

Machen Sie es wie Herr Rahlf und nutzen auch Sie NETGO als Ihre persönliche Urlaubsvertretung.

Wir wünschen Ihnen eine entspannte Urlaubszeit!

 

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30% mehr Performance dank schnellen Speichersystems

Im Stiftungskrankenhaus Maria Hilf in Stadtlohn musste ein neues Speichersystem her. Es sollte zukunfts- und ausbaufähig, schnell und bezahlbar sein, um auch dem neuen ECM-System von OPTIMAL SYSTEMS ausreichend Platz zu bieten. Die Wahl fiel auf HP 3PAR.

Das Krankenhaus Stadtlohn ist eine Einrichtung der Stiftung Maria Hilf Stadtlohn mit vielfältigen Leistungen und rund 750 Mitarbeitern. Zur Stiftung gehören weitere Einrichtungen, zum Beispiel ein Seniorenheim, ein Hospiz, ein medizinisches Versorgungszentrum, eine Einrichtung des betreuten Wohnens und ein Physiozentrum. 2014 erreichte die seit 2007 vom Klinikum Maria Hilf verwendete Speicherlösung, eine HP EVA 4000 mit 15 TByte Kapazität, das Ende ihrer Lebensdauer. Eine neue Lösung musste also her, die die betagte Anlage ersetzen würde. Zur Überbrückung mietete IT-Leiter Berd Schwietering ein Mini-NAS-System an. Dann begann die Suche nach dem neuen System. Neben HP 3PAR wurde ein weiterer Anbieter evaluiert. Als erstes berechnete Schwietering, wie groß die Kapazität einer Nachfolgelösung sein müsste. Nachdem das bisherige Datenvolumen von 15 TByte bereinigt worden war, ergab sich ein erforderliches Datenvolumen von 10 TByte für die geplante Standzeit von fünf Jahren, sofern die neue Lösung die Kapazitäten des neuen Systems optimal ausnutzte.

Fachkundiger Support vom Experten steht obenan

Am Ende machte die HP mit der 3PAR 7200 das Rennen. Dafür gab es mehrere Gründe. So war das Klinikum mit den Service- und Supportleistungen von HP sowie mit der Qualität des  Vorproduktes EVA 4000 sehr zufrieden gewesen. „Uns ist wichtig, dass man immer geschultes und deutschsprachiges Personal am Apparat hat, wenn Fragen zu klären sind oder eine Störung auftritt“, sagt Schwietering. Beim evaluierten Mitbewerber war dies nicht garantiert – dieser verlagert die Serviceerbringung rund um die Uhr nach dem „Follow the Sun“-Prinzip in ferne Weltgegenden, wo das Personal am Telefon nur gebrochen Deutsch spricht. „Wir wollten deshalb eigentlich gern bei HP bleiben“, betont Michael Saffé, der als Geschäftsführer des Klinikums das letzte Wort über die Anschaffung hatte.

Neben dem Service trugen die technischen Vorteile der 3PARLösung dazu bei, dass es letztlich so kam: So bietet HP 3PAR mit Thin Conversion Software einen Mechanismus an, der freie Speicherkapazitäten sofort wieder verfügbar macht und kleinere Volumes flexibler Größe ermöglicht. So wird insgesamt die Speicherkapazität besser ausgenutzt. Außerdem ist das System erheblich performanter.

Ein weiterer Pluspunkt lag in der Preisflexibilität des Partners Netgo, eines Borkener Systemhauses, wodurch die Lösung im Vergleich mit dem evaluierten Konkurrenzprodukt bei den Gesamtkosten über die volle Nutzungszeit punkten konnte. Schließlich ergaben sich Vorteile bei der Abwicklung. So lieferte HP-Partner Netgo das HP 3PAR-Speichersystem komplett vorkonfiguriert. Die Datenmigration war bereits im Gesamtpreis enthalten und erfolgte bei laufendem Betrieb. Zwei Schulungstage reichten, um das Fachpersonal in den Umgang mit dem System einzuweisen. Der gesamte Aufbau bis zur Inbetriebnahme dauerte nur zwei Tage. Nach drei Tagen Testbetrieb, ebenfalls eine Aufgabe von Netgo, war klar, dass alles wie gewünscht laufen würde.

Hochverfügbarkeit und optimale Kapazitätsauslastung

Inzwischen arbeitet die Lösung mit 10 TByte Speicherkapazität seit knapp einem Jahr. Im Detail stecken derzeit in der Lösung 36 x 900 GB, 10k SAS Disk pro Speichersystem. Auf der HP 3PAR 7200 laufen gut 40 Server mit allen operativen Anwendungen – angefangen vom KIS (Krankenhaus-Informationssystem) über das Apotheken-Onlinebestellsystem, die Radiologie-, Labor- und Endoskopiedaten, Daten des ebenfalls zur Stiftung gehörenden Seniorenheims und des Medizinischen Versorgungszentrums, auch Daten von Verwaltung, Küche oder Risikomanagement sowie die Daten der IT lagern auf den zwei in zwei unterschiedlichen Brandabschnitten installierten, redundanten HP 3PAR-7200-Maschinen mit jeweils 10 TByte Speicherkapazität, die durch synchrone Replikation zu einer Hot-Standby-Konfiguration miteinander verbunden sind.

Im selben zeitlichen Umfeld führte das Krankenhaus auch die ECM (Enterprise Content Management)-Software des Berliner Softwarehauses OPTIMAL SYSTEMS ein. Sie löst das bisher bestehende Papierarchiv ab und übernimmt alle Patienten- und Behandlungsdaten entweder aus dem KIS oder aus der Patientenverwaltung SAP IS-H. Patientendaten aus dem KIS werden automatisch der richtigen Akte hinzugefügt. Auch Office-Dokumente werden mit dem ECM verwaltet und auf dem 3PAR-Speichersystem hinterlegt. Die Software konvertiert alle Dokumente automatisch in ein langlebiges Standardformat und bindet über integrierte Workflows auch Geschäftsprozesse wie automatischen Rechnungseingang oder Freigaben mit ein. Bei der Kapazitätsplanung musste diese Lösung, die für den Arbeitsablauf im Krankenhaus sehr wichtig ist, besonders berücksichtigt werden.

Durch die zwei installierten Speicherysteme und die zwei Controller, die in jeder HP 3PAR-7200-Einheit stecken, ist Ausfallsicherheit garantiert: Fällt eines der Speichersysteme aus, kann man dank eines Quorum-Servers, der den Status beider Systeme ständig überwacht und Anfragen im Zweifel auf die intakte Maschine umleitet, trotzdem auf der anderen Seite ohne Unterbrechung weiterarbeiten. „Auf diese Weise ist es möglich, auch bei Ausfällen eine Operation im Operationssaal vollständig per Video zu dokumentieren“, erklärt IT-Leiter Schwietering. Freilich musste von dieser technischen Möglichkeit bisher kein Gebrauch gemacht werden, denn Ausfälle kamen nicht vor. „Anfängliche Probleme mit dem Quorum-Server, die auf unsere Unerfahrenheit beim Umgang mit der Lösung zurückzuführen waren, wurden vom Support innerhalb kürzester Zeit geklärt“, lobt Schwietering. Weil es im Krankenhaus auf stets verfügbare Technik ankommt, hat das Klinikum einen Supportvertrag mit durchgängig vier Stunden Reaktionszeit (24*7) abgeschlossen. „Die Reaktionen bei Anfragen waren aber sogar noch schneller“, berichtet Schwietering.

Auch ansonsten haben sich die Erwartungen in das neue Speicherprodukt bisher voll erfüllt. „Die HP 3PAR-Lösung nutzt die vorhandene Speicherkapazität um bis zu 50 Prozent effizienter“, sagt Schwietering. Der Supportaufwand ist gering, wobei dies schon beim Vorläufersystem der Fall war. Anwendungen wie das KIS laufen laut Schwietering um 30 bis 40 Prozent schneller. Und Kapazitätsupdates erfordern nur noch ein paar Handgriffe statt aufwändiger Prozeduren. „Es genügt jetzt, einfach neue Festplatten hineinzuschieben, das geht viel schneller als bisher“, freut sich der IT-Manager, der davon ausgeht, sich mindestens in den nächsten fünf Jahren keine Sorgen mehr um seine Speicherinfrastruktur machen zu müssen.

Herausforderung

Ablösung eines am Ende der Lebensdauer befindlichen Speichersystems durch eine neue, flexible und zukunftsfähige Lösung mit universeller Verwendbarkeit und geringem Administrationsaufwand.

Lösung

Implementierung von zwei HP 3PAR 7200 Storage Systemen mit redundanter Dual-Controller-Ausführung. Diese haben jeweils 10 TByte Kapazität, die durch synchrone Replikation verbunden und als Hot-Standby-Konfiguration ausgeführt sind.

Vorteile

  • Bis zu 50 Prozent effizientere Ausnutzung der Speicherkapazität
  • Beschleunigung der Applikationen um 30 bis 40 Prozent
  • Geringer Administrationsaufwand
  • Schnelle Vergrößerung der Speicherkapazität durcheinfaches Hinzufügen von Festplatten
  • Support in Landessprache von fachkundigen Mitarbeitern
  • Erwiesene Zuverlässigkeit von Hersteller und Hardware

Das Stiftungskrankenhaus Maria Hilf in Stadtlohn

Das Stiftungskrankenhaus Maria Hilf in der 20.000-Einwohner-Gemeinde Stadtlohn in der Nähe der niederländischen Grenze gibt es seit 140 Jahren. Zusammen mit weiteren Stiftungseinrichtungen – einem Seniorenheim, einem Hospiz, einem medizinischen Versorgungszentrum, einer Einrichtung des betreuten Wohnens und einem Physiozentrum – versorgt es die Einwohner von Stadt und Umland mit medizinischen und pflegerischen Leistungen. Das Krankenhaus hat neben einer zentralen Notaufnahme und der Ambulanz Abteilungen für Allgemeine Innere Medizin, eine Stroke Unit (zur Schlaganfallbehandlung), Kardiologie, Gastroenterologie, Onkologie, Allgemeine, Visceral- und Unfallchirurgie sowie Orthopädie, dazu kommen ein Wirbelsäulenzentrum, Anästhesie und Intensivmedizin, Gynäkologie und Geburtszentrum sowie ein Zentrum für Palliativmedizin und Schmerzbehandlung.

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Über Krankenhaus & MVZ Maria-Hilf Stadtlohn GmbH

Krankenhaus & MVZ Maria-Hilf Stadtlohn GmbH
Vredener Str. 58
48703 Stadtlohn
icon phone +49 2563 / 912 0
icon mail info@kmh-stadtlohn.de
icon_web15 www.kmh-stadtlohn.de

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Neue Umgebung im Autohaus Schaufelberger

Der Auftrag

54 Jahre lang hat der Kunde als Vertragswerkstatt für einen großen deutschen Autohersteller fungiert. Eine lange Zeit, in der viele auf die Partnerschaft abgestimmte Routinen entstanden sind. Insbesondere wurde die betriebsinterne IT-Umgebung für die markenspezifische Software nach den Vorgaben des Autoherstellers betrieben.

Jeder Partnerschaft kann auch mal ein Ende haben. Zum vorab terminierten Stichtag mussten alle Autobauer-Systeme abgeschaltet werden. Gleichzeitig wollte der Kunde natürlich eine neue, eigene Umgebung in Betrieb nehmen.

Die Herausforderung

Jede Migration stellt die ausführenden Techniker vor die Herausforderung, möglichst reibungslose Übergänge zwischen alter und neuer Umgebung zu schaffen. Viel gewichtiger war in diesem Fall aber ein ganz anderer Aspekt: Wie kann eine neue Umgebung gestaltet sein, sodass das Autohaus Schaufelberger, wenngleich es die ausgereiften Systeme des Autobauers nicht mehr nutzt, keine Einbußen in seiner Leistungsfähigkeit hinnehmen muss?

Die Fragestellung umfasste auf der einen Seite einen enormen Datenbestand (Kunden-/ Fahrzeugdaten, Lagerbestand, Reifeneinlagerung, Terminplaner). Diese Daten lagen alle in Datenbanken der Autobauer-Software und mussten nutzbar extrahiert werden. Auf der anderen Seite sollten natürlich alternative Software-Lösungen gefunden werden, die alle Funktionen des alten Systems in geeigneter Weise abbilden können.

Der zuständige Techniker der NETGO wusste sehr genau, was auf ihn zukommen würde. Seit Jahren betreute er das Autohaus, stellte jeden Drucker selbst auf, installierte sämtliche Workstations und behob jeden Bug, der die Arbeit des Traditionsbetriebs zu behindern drohte. Er wusste, dass Projekte wie dieses vorab so detailliert wie möglich geplant werden müssen und selbst dann hat man die anstehende Arbeit eben nur „so detailliert wie möglich“ geplant.

Danach gilt es, auf seine Expertise und Erfahrung zu vertrauen und jedes unvorhergesehene Hindernis so nüchtern und effizient es geht zu lösen oder zunächst zu überspringen. Datensätze extrahieren und in anders aufgebaute Datenbanken wieder integrieren. Neue, spezialisierte Software installieren. Hardware aufrüsten. Server und Workstations aktualisieren. Kompatibilitätsprobleme beheben. Keine Fehler machen. Und dazwischen immer wieder: Geduld bewahren. Hartnäckig bleiben. Nach zweitägiger Vorarbeit im Büro kalkulierte er für das Projekt nochmal zwei Arbeitstage vor Ort…

Nach einem Tag war er fertig.

Die Lösung

Nach intensiver Analyse der Optionen fiel die Entscheidung für eine seit Jahren renommierte ERP-Software für KFZ-Betriebe und weitere Softwareprodukte analog zu den Konzernsoftwarelösungen des Autobauers für Terminplanung, Reifeneinlagerung und Mehrmarken-Ersatzteilbestellsystem.

So bleibt der Kunde weiterhin Spezialist für die Fahrzeuge des einstigen Vertragspartners und kann seinen üblichen Betrieb ohne großen Schulungsaufwand oder sonstige Umstellungsprobleme fortsetzen. Dabei profitiert er sogar von einer erheblichen Senkung seiner IT-Fixkosten für die alten Werkssysteme.

Das sagt der Kunde

Wenn man den Inhaber des Autohauses heute fragt, wie er die Arbeit der NETGO bewerten würde, spürt man eine gewisse Euphorie in seiner Sprache, Gestik und Mimik. Er benutzt lobende Superlative, zeigt sich vollauf zufrieden und stellt vor allen Dingen eines immer wieder heraus: Für ihn war es der NETGO-Techniker, der „all diese Wunder vollbracht hat, der diese für mich unlösbaren Probleme bekämpfen und lösen konnte“.

Denn für ihre Kunden in den Autohäusern, Kanzleien, Fabriken oder sonstigen Betrieben des Landes ist die NETGO vor allen Dingen eines: Ein zuverlässiger Ansprechpartner, der die anstehenden Probleme ebenso besonnen wie hartnäckig löst.

Über das Autohaus Schaufelberger

Autohaus Schaufelberger OHG
Paul-Hartmann-Str. 71
89522 Heidenheim
icon phone +49 7321 / 51162
icon_web15 www.autohaus-schaufelberger.de

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WLAN Anwenderbericht: Rose Versand GmbH

WLAN für hundertprozentig sichere Echtzeitkommissionierung

Fahrradfahren zählt zu den beliebtesten Hobbies der Deutschen. Aus gutem Grund: Es hält fit und bietet einen Anlass, sich in der Natur zu bewegen. Dabei scheint die Auswahl geradezu grenzenlos: Rennräder, Mountain-, Fitness-, Trekkingbikes, um nur eine Handvoll unterschiedlicher Modelle zu nennen. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass der Markt für Fahrräder und Fahrradzubehör boomt.

Die Rose Versand GmbH betreibt seit über einem Jahrzehnt einen erfolgreichen Onlineshop für alle Produkte rund um das Hobby auf zwei Rädern. Das Versand- und Logistikzentrum in Bocholt ist Dreh- und Angelpunkt des Versandhändlers. Mit der durch Wireless LAN optimierten beleglosen Kommissionierung werden Abläufe verbessert und Prozesse beschleunigt.

Neue WLAN-Infrastruktur auf 8.000 m²

Anfang 2010 wird das circa 8.000 m² umfassende Versand- und Logistikzentrum in Betrieb genommen. Zeitnah wird das gesamte Areal über WLAN-Basisstationen, sogenannten Wireless Access Points, ausgeleuchtet. Die Hardware des Würselener IT-Unternehmens LANCOM setzt der Rose Versand bereits in zwei älteren Lagern und in der Verwaltung ein. Die Installation übernimmt die Netgo GmbH.

rose-versand-gmbh01Aktuell lagern in den Hallen des Versandhändlers circa 35.000 Artikel. Die Mitarbeiter sind mit Hand-Scannern beziehungsweise MDEs ausgestattet, die sich in das WLAN einbuchen. Über die MDEs werden alle Artikelbewegungen verbucht, egal ob Ware aus Lagerfächern entnommen, Bestände umgelagert oder neue Artikel hinzugebucht werden. „Im Vergleich zum alten System, in dem wir noch mit Etiketten bzw. Listen gearbeitet haben, fallen nun keine Unterbrechungen mehr an, wenn wir die erfassten Daten synchronisieren. Die Bestandszahlen werden nun nahezu in Echtzeit übermittelt“, erklärt Marc Böing, IT-Systemadministrator beim Rose Versand, und betont die Verlässlichkeit der Installation: „Seit Inbetriebnahme der neuen Hardware sind wir frei von Ausfällen“. In der Halle werden auf zwei Etagen 45 Access Points verwendet, die das gesamte Areal ausleuchten. „Das Roaming der Scanner zwischen den einzelnen WLAN-Stationen funktioniert ebenfalls fehlerfrei“, bestätigt Böing.

rose versand referenzenIn der Kommissionierung werden bis zu 350 Picks – das Aufnehmen und Verbuchen der Ware – von bis zu 18 Mitarbeitern gleichzeitig getätigt. Selbst wenn alle 100 verfügbaren MDE-Geräte genutzt werden, ist weiterhin eine hundertprozentige Funktion des Systems gewährleistet. Bis zu 40 Kundenaufträge werden zeitgleich kommissioniert – alles WLAN gestützt. Jeder Wagen durchläuft eine Tour durch das Lager, das MDE-Gerät zeigt dem Mitarbeiter an, zu welchem Lagerfach er laufen muss. Der gesamte Ablauf funktioniert wegoptimiert, das heißt, die optimale Route wird vom System vorgegeben. Erst wenn der Artikel entnommen und gescannt wurde, bekommt der Mitarbeiter das Wagenfach angezeigt, in welches er den Artikel legen muss. „Die beleglose Kommissionierung gewährleistet uns eine nahezu hundertprozentige Kontrolle, da der Prozess erst nach erfolgreichem Scan des angezeigten Artikels fortgesetzt wird“, sagt Guido Dienberg, Leiter Logistik beim Rose Versand.

Mehrwert für Biketown-Besucher

Neben der gesamten Logistik wurde auch die Biketown – ein Store mit einer Verkaufsfläche von rund 6.000 m² – mit WLAN ausgestattet. Das Drahtlosnetzwerk wird dort auf zwei Arten genutzt: zum Ein- und Ausbuchen von Artikeln sowie bei der Inventur und als Hotspot für Kunden. Besucher lassen sich die bereits vorgedruckten und kostenlosen Voucher aushändigen und surfen mit Smartphones, Tablet PCs oder Laptops im Internet. Der Gutscheindruck erfolgt bequem an der Information.

Sicheres Netz – einfach verwaltet

Im Versand- und Logistik-Zentrum wird der 802.11g WLAN–Standard genutzt. In der Verwaltung und in der Biketown wird zusätzlich der leistungsstärkere n-Standard angeboten. Circa 40 Clients sind gleichzeitig im WLAN eingebucht – plus eine unbestimmte Anzahl an Besuchern.

Den notwendigen Schutz erhält das Drahtlosnetzwerk durch eine WPA2-Verschlüsselung. Um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen, läuft das WLAN im Logistikbereich und Verwaltungstrakt als separates virtuelles LAN (VLAN). Dieses ist von den anderen Netzen getrennt und stark in der Nutzung eingeschränkt. Das Gast-WLAN hingegen geht über eine zusätzliche öffentliche IP-Adresse in das Internet, um eine klare Trennung zwischen Besuchernetz und allen anderen Netzen zu erreichen. Bei Missbrauch kann der Ausgangspunkt so klar lokalisiert wer den. Ein WLAN Controller managt die Access Points, die für Besucher und Gäste den Internet-Zugang bereitstellen. Mit einer im Controller integrierten Software können auf allen verwalteten WLAN-Basisstationen Hotspots eingerichtet werden.

Die gesamte Infrastruktur wird über ein Management Tool, das für alle Hardwarekomponenten verfügbar ist, zentral verwaltet. So profitieren auch die IT-Mitarbeiter des Rose Versands von der gewachsenen Installation: „Es ist eine echte Erleichterung für uns“, bestätigt Böing, „dass wir alle Prozesse mit nur einem Konfigurations-Tool verwalten können.“

Optimierte Abläufe für zufriedene Kunden

„Sämtliche Artikelbuchungen in unserem Haus laufen über das Drahtlosnetzwerk. So konnten wir alle Prozesse im Bereich Logistik und Versand optimieren“, sagt Dienberg. Daneben wird dem Besucher der Biketown mit dem WLAN Hotspot ein zusätzlicher Mehrwert geboten. Besonderen Wert legt der Rose Versand auf zufriedene Kunden. Diese überzeugt der Versandhändler durch Service und Schnelligkeit – egal ob vor Ort in der Biketown oder zu Hause vor dem Computer.

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Über Rose Versand GmbH

rose logoRose Versand GmbH
Schersweide 4
46395 Bocholt
icon phone +49 2871 2755-0
icon_web15 www.rose.de

Über LANCOM Systems GmbH

LANCOM Systems GmbH
Adenauerstr. 20 / B2
52146 Würselen
icon_phone_15 +49 2405 49936-0
icon_web_15 www.lancom.de

 

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Event-Dienstleister Party Rent – perfekt organisiert mit Swyx

Perfekt organisiert mit Swyx

Die Party Rent Group ist ein führender Event-Ausstatter mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Bocholt. Für das europaweit tätige Unternehmen ist die exakte Abstimmung intern und mit den Kunden von zentraler Bedeutung. Damit das noch besser gelingt, entschied man sich für die Kommunikationslösung von Swyx.

Das 1992 gegründete Unternehmen Party Rent stieg in der zwei Jahrzehnte umfassenden Firmengeschichte vom ‚Drei-Mann-Unternehmen‘ in den Gründerzeiten zu einer Unternehmensgruppe mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf. Inzwischen ist der Spezialist an 18 europäischen Standorten von Skandinavien bis Österreich präsent. Der Event-Dienstleister sorgt von der privaten Familienfeier bis zur Großveranstaltung mit mehreren Tausend Gästen dafür, dass die Atmosphäre stimmt. Neben der Vermietung von Event-Equipment für Indoor und Outdoor-Veranstaltungen werden auch diverse Dienstleistungen im Rahmen der Eventvorbereitung und -durchführung angeboten. So sorgt das Key-Account-Management für die perfekte Umsetzung der Ausstattungswünsche, die Visualisierungsabteilung erstellt CAD-Pläne und die Logistik kümmert sich um den Transport, sowie den Auf- und Abbau.

Besondere Kommunikationsanforderungen

Da die Party Rent Zentrale in Bocholt einen Großteil der Aufgaben bei anstehenden Events nicht mit Hilfe externer Dienstleister, sondern mit den intern vorhandenen Experten löst, muss sehr viel miteinander kommuniziert und konferiert werden. Telefonisch erfolgt dies nicht über eine klassische Telefonzentrale, sondern mittels Kurzwahltasten, was bei einem kleinen Betrieb mit wenigen Mitarbeitern sehr gut funktioniert. Das expandierende Unternehmen stand damit aber vor einer Herausforderung. „Vor dem Umstieg auf eine neue Lösung waren die Schreibtische der Mitarbeiter mit mehreren Beistellmodulen zusätzlich zu den Telefon-Tischgeräten richtiggehend voll gestellt“, erläutert Manuel Storkebaum vom IT Management des Unternehmens die Problematik. Mit einer Erweiterung und Sanierung der vorhandenen Büroräume am Hauptsitz sollte deshalb eine moderne Kommunikationslösung die zwar noch funktionierende, aber doch in die Jahre gekommene Anlage ablösen. Zu groß und kostspielig war hier zwischenzeitlich der Konfigurationsaufwand geworden, zu eingeschränkt waren die vorhandenen Möglichkeiten.

Bestes Preis-/Leistungsverhältnis

Im Rahmen eines Ausstellungsbesuchs hatte man vorab schon die softwarebasierte IP-Kommunikationslösung SwyxWare kennengelernt. „Wir hatten uns in diese Lösung auf Anhieb ein wenig verliebt“, räumt IT-Experte Storkebaum ein. Dennoch galt es jetzt, den Markt zu sondieren und mehrere, passende Lösungen unterschiedlicher Hersteller zu vergleichen. „Unter dem Strich kamen wir aber immer wieder auf Swyx“, betont Storkebaum. „Die Konkurrenzprodukte überzeugten uns entweder nicht wegen ihrer eingeschränkten Leistung, oder der Preis war inakzeptabel“. Nachdem im Hinblick auf das beste Preis-/Leistungsverhältnis die Entscheidung klar auf Swyx gefallen war, entschieden sich die Bocholter Event-Spezialisten auf Empfehlung für die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Systemhaus NETGO, einem Swyx Gold-Partner.

Aufgrund der Ausdehnung in neue Büroräume und der Sanierung der vorhandenen Räumlichkeiten erneuerte NETGO im Vorfeld des Umstiegs auf die Swyx-Lösung das Netzwerk in der Party Rent Zentrale in Bocholt und an den beiden ebenfalls an die Telefonanlage angebundenen Standorten Dortmund und Langenfeld im Rheinland. Der Umstieg auf SwyxWare erfolgte dann in rasantem Tempo: „Der physikalische Wechsel vom alten auf das neue System dauerte kaum mehr als 10 Minuten“, berichtet Storkebaum. Dennoch hatte man sich für einen einwöchigen Parallelbetrieb des alten und neuen Systems entschieden. „Das wäre aus heutiger Sicht kaum nötig gewesen, denn NETGO hatte den Umstieg wirklich sehr gut vorbereitet. Es hat alles perfekt geklappt“, lobt der IT-Manager. Für höchste Verfügbarkeit im laufenden Betrieb sorgt zudem die installierte Option SwyxStandby. Sie ermöglicht dem primären Server die Kommunikation mit einem sekundären Server. Der sekundäre Server kann so bei einem Ausfall automatisch die Funktionen des primären Servers übernehmen.

Einfacher Umstieg – revolutionärer Wandel

Voll des Lobes ist man bei Party Rent nach den ersten Alltagserfahrungen mit SwyxWare: „Dieses System wurde einmal konfiguriert und fertig“, bringt es Manuel Storkebaum auf den Punkt. So hat auch nach der Einführung des modernen IP-Kommunikationssystems weiterhin jeder Mitarbeiter „vom Azubi bis zum Chef“ ein Telefon auf dem Schreibtisch – konkret das SwyxPhone L640, das durch einen Ethernet-Anschluss direkt mit dem lokalen Netzwerk verbunden ist. Doch obwohl das L640 explizit ein Telefon für Vieltelefonierer mit schwenkbarem grafischem Display und komfortabler Hintergrundbeleuchtung ist, erfolgte bei vielen Party Rent Mitarbeitern ein freiwilliger, „radikaler“ Umstieg: „Dank SwyxIt!-Client und Outlook-Integration wird fast ausschließlich das Headset nach bequemer Wahl aus dem Computer benutzt.“

Workflow verbessert sich deutlich

Insgesamt habe die Swyx-Kommunikationslösung dem Unternehmen eine massive Arbeitsvereinfachung beschert. Die Mitarbeiter profitieren laut Storkebaum nun von einem vernünftigen Rufjournal, einer erheblich vereinfachten Konfiguration ganz nach den jeweiligen, persönlichen Bedürfnissen und nicht zuletzt von einer spürbaren Lärmreduzierung, da die topmoderne Unified Communications-Funktionalität des Swyx-Systems dafür sorgt, dass die Telefonapparate nicht mehr klingeln, wenn der jeweilige Mitarbeiter nicht vor Ort anwesend ist. Neben den klassischen Tischtelefonen und Headsets werden vor allem im Lager DECT-Telefone benutzt. Bei der mobilen Technologie entschied man sich für das Produkt SwyxDECT 800 und die DECT-Telefone SwyxPhone D310. Die DECT-Lösung ist vorteilhaft, da Party Rent über ein weitläufiges Firmengelände verfügt, das jetzt mit 16 DECT-Funkzellen komplett abgedeckt ist. Die Swyx-Lösung bietet darüber hinaus mit der Option „Swyx Mobile“ die Möglichkeit, GSM-Mobiltelefone einzubinden, was langfristig ebenfalls realisiert werden soll. Dank Fixed Mobile Convergence-Technologie wären die Mitarbeiter dann auch auf dem Mobiltelefon unter ihrer Bürorufnummer erreichbar.

Fazit

Unter dem Strich ist es den erfolgreichen Event-Ausstattern von Party Rent gelungen, ihre Abstimmung – ganz gleich ob intern oder mit den Kunden – weiter zu perfektionieren. Insbesondere die Nutzung von SwyxWare über den PC-Monitor schafft eine sehr gute Übersicht und vereinfacht die tägliche Zusammenarbeit, bei der die Event-Spezialisten viele, komplexe Abläufe im Blick behalten müssen. Dank der Swyx-Technologie profitiert der Dienstleister von dem noch effizienteren Workflow seiner Mitarbeiter und einer klaren Kosten-Reduzierung im Vergleich zum Vorgänger-System

Über Party Rent

party rent logo colorParty Rent Bomers GmbH
Am Busskolk 16-22
46395 Bocholt
icon phone +49 2871 2481-0
icon_web15 www.partyrent.com

Über Swyx

swyx_logoSwyx Solutions AG
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 13a
44227 Dortmund
icon phone +49 231 4777-0
icon_web15 www.swyx.com, www.swyx.de

 

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Thin Clients verschlanken Vertriebs-IT bei Brother

Mit einer zentralen IT-Infrastruktur und IGEL Thin Clients senkt Brother Deutschland die IT-Kosten im Desktop-Bereich um 68 Prozent. Mithilfe virtueller Desktops dehnt die Vertriebsgesellschaft das Thin Client Computing sukzessive aus.
Die Brother International GmbH blickt auf eine über 40-jährige Geschichte zurück. Seit 1974 befindet sich der Hauptstandort in Bad Vilbel bei Frankfurt am Main, wo auch die IT-Abteilung ansässig ist. Von dort aus werden insgesamt 290 Mitarbeiter betreut, die in der Zentrale, der Zweigniederlassung in Wien sowie an fünf Außenstandorten der Brother Sewing Machines Europe GmbH arbeiten. Um die Managementkosten nachhaltig zu senken, migriert das Unternehmen seit einigen Jahren auf eine zentrale IT-Umgebung und Thin Clients von IGEL.

Konzentration der IT auf das Rechenzentrum

„Die kontinuierliche Zentralisierung der IT bringt uns viele Vorteile“, erklärt Burkhard Weigel, Netzwerk- und System Manager der Brother International GmbH. „Der wichtigste Effekt liegt aus unserer Sicht in dem geringeren Aufwand für die Client- Administration. Wir stellen seit 2004 sukzessive von PCs mit lokal installierten Anwendungen auf Thin Clients um, die im Vergleich effizienter und lückenlos fernadministrierbar sind. Unsere Mitarbeiter an stationären Arbeitsplätzen erhalten mittels Thin Client und Netzwerk den Zugriff auf Anwendungen und Desktops, die zentral im Rechenzentrum laufen. Supportmaßnahmen vor Ort sind damit nur noch in Einzelfällen nötig.“ Für das anfängliche Thin Client Computing nutzte Brother Deutschland die Terminal Services von Microsoft Windows Server™ 2003, künftig kommen die Remote Desktop Services (RDS) innerhalb von Microsoft Windows Server™ 2008 R2 zum Einsatz. Weil die ersten 40 Thin Clients noch nicht im gewünschtem Umfang hinsichtlich der Managementeinsparungen überzeugen konnten, kam es 2008 zu einem Herstellerwechsel. „Die auf PCs ausgerichtete Managementsoftware des amerikanischen Herstellers eignete sich nur bedingt für Thin Clients und gestattete uns leider keine lückenlose Fernadministration“, erinnert sich Burkhard Weigel.

IGEL überzeugt in Sachen Management

Am meisten störte Burkhard Weigel, dass diese ersten Thin Clients einzeln vorkonfiguriert werden mussten und bestimmte Einstellungen, wie zum Beispiel die Bildschirmauflösung ausschließlich am Gerät durchgeführt werden konnten. Deshalb evaluierte Brother Deutschland nach vier Jahren neu und entschied sich letztendlich für den auf Thin Client-Lösungen spezialisierten Hersteller IGEL Technology. „Wir informierten uns auf der CeBIT bei verschiedenen Anbietern und fanden das Lösungskonzept von IGEL am schlüssigsten“, so Burkhard Weigel. Die im Lieferumfang der Geräte enthaltene Managementsoftware IGEL Universal Management Suite (UMS) beschreibt Weigel als umfassend und zugleich intuitiv zu bedienen. „Mit Hilfe dieser Lösung können wir sämtliche IGEL-Modelle mit all ihren Features einheitlich über das Netzwerk managen und per Mausklick mit der aktuellen Firmware versehen“, erklärt Burkhard Weigel. Aktuell arbeiten 110 Mitarbeiter am Hauptsitz in Bad Vilbel sowie 15 in der Niederlassung Wien mit IGEL Thin Clients.

Ausbau mit Microsoft VDI und Microsoft RemoteFX™

Bislang konzentrierte sich die Modernisierungsmaßnahme noch auf Standardarbeitsplätze, künftig sollen jedoch auch so genannte Power User mit Thin Clients arbeiten können. „Für hohe Desktop-Anforderungen, zum Beispiel hinsichtlich Grafik oder Multimedia, stellen wir im Rahmen von Microsoft VDI bereits einige virtuelle Desktops bereit, die mittels Microsoft Hyper-V in unserer zentralen Server-Umgebung laufen.“ Laut Burkhard Weigel wird die Anzahl an virtuellen Desktops bei Brother Deutschland künftig noch steigen. Denn seit dem ersten Service-Pack erzielt Microsoft Windows Server 2008 R2 eine höhere Performance und flexiblere Bereitstellung der Remote Desktops. Verantwortlich dafür ist die Protokollerweiterung Microsoft RemoteFX™, die bereits seit ihrem Release Anfang 2011 von allen Linux-basierten IGEL Thin Clients unterstützt wurde. „Diese Technologie versetzt uns in die Lage, nach positiver Kosten/Nutzen-Prüfung auch Teile der verbleibenden 50 stationären PCs mittelfristig zu ersetzen. Die IGEL Thin Clients bedürfen hierzu lediglich eines Firmware-Updates, das IGEL grundsätzlich kostenlos anbietet. Dank der kontinuierlichen Entwicklungsarbeit sind selbst die ersten Geräte von 2008 softwareseitig auf dem neuesten Stand, so dass wir die jeweils aktuellen Infrastrukturlösungen nutzen können.“

Standard für mehrere Einsatzszenarien

Neben den ersten, in 2008 angeschafften IGEL Thin Clients setzt Brother Deutschland heute zwei Modelle der Universal Desktop-Serie als Standardgeräte ein, die sich gemeinsam mit den Vorgängermodellen über die IGEL UMS fernadministrieren lassen, und in der Regel als Zugriffsgeräte auf Standardsoftware wie Microsoft Office 2007 oder das SAP-basierte CRM-System dienen. Eines der beiden aktuellen Standardgeräte bei Brother ist das Premium-Modell IGEL UD5 LX. Der leistungsstarke Thin Client findet sich vorwiegend in den Abteilungen Buchhaltung, Faktura und Service sowie in der Personalabteilung, dem Vertrieb und dem Reparaturlager. Neben einer hohen Grafik-Performance bietet das Modell zahlreiche Peripherieschnittstellen, darunter zwei DVI-Anschlüsse, die Brother für Zweibildschirmarbeitsplätze in der Auftragserfassung, der Buchhaltung und der Reklamationsabwicklung nutzt. In den Büros der Brother Sewing Machines Europe GmbH sind ebenfalls Thin Clients im Einsatz und weitere vorgesehen. Bereits jetzt greifen dort stationäre PCs auf die zentrale IT-Umgebung zu.

Kurze Installationszeiten

Den Wechsel auf IGEL führte die IT-Abteilung von Brother Deutschland selbst durch, die Geräte kamen vom Reseller Netgo GmbH, einem Authorized IGEL Partner, der die Teststellung organisiert hatte und das Projekt beratend unterstützte. Binnen eines Jahres wurden alle älteren Thin Clients sukzessive gegen die IGEL Universal Desktop-Modelle ausgetauscht und zusätzlich 35 weitere Arbeitsplätze auf Thin Client Computing umgestellt. „Wir tauschten maximal 10 Geräte am Stück“, berichtet Burkhard Weigel. „Dieser Vorgang dauerte etwa 2 Stunden. Davon entfielen rund 30 Minuten auf die Einrichtung mittels der IGEL-Managementlösung, wo wir die neuen Geräteprofile gruppenbasiert anlegten und den einzelnen Arbeitsplätzen zuwiesen“, erklärt Burkhard Weigel. „Die Zuordnung zum Gerät erfolgt über die MAC-Adresse. Wird ein neu aufgebauter IGEL Thin Client eingeschaltet, meldet er sich mit seiner MAC-Adresse am IGEL Management Server an und konfiguriert sich anhand des für ihn hinterlegten Profils automatisch. Das erleichtert auch den Austausch oder den Umzug von Desktop-Geräten. Supportfälle mit Thin Clients sind allerdings sehr selten. Zur Lösung von Anwenderproblemen schaltet sich das Helpdesk per VNC Viewer auf den Thin Client auf.“

Gesamtkostenersparnis von 68 Prozent

Serverseitig migriert das Unternehmen bis Ende 2011 komplett auf Microsoft Windows Server 2008 R2. Die Terminalserver sind bislang noch nicht virtualisiert. Für 130 Clients laufen derzeit vier physische Server. So kommen auf jede Maschine durchschnittlich 33 Anwender. Mit dem Update wird die Umgebung noch leistungsfähiger und flexibler. So könnten pro Server noch mehr Thin Client-Anwender bedient werden, doch auch das heutige System rechnet sich bereits eindeutig im Vergleich zum früheren PC-Szenario. Die Gesamtkosten sind um 68 Prozent gesunken – und das trotz eines Mehraufwandes für Server-Hardware und -Installation. Über den üblichen Drei- Jahreszyklus erreichen die Einsparungen einen Wert von über 330.000 Euro. Die Stromkosten sinken um rund 5.000 Euro bzw. 58 Prozent. Laut Burkhard Weigel sind aber auch die Anwender zufrieden. „Unserer Erfahrung nach hängt die Performance am Arbeitsplatz stark vom Thin Client ab. Die IGEL Thin Clients arbeiten schnell und zuverlässig.“

Kommende Einsatzszenarien

Angesichts dieses positiven Resümees plant Brother Deutschland, mittelfristig etliche der noch verbleibenden stationären PC-Arbeitsplätze durch Thin Clients zu ersetzen und weitere Einsatzszenarien zu erschließen. Aktuell testet Burkhard Weigel die IGEL Thin Clients hinsichtlich Microsoft Office Communications Server™ 2007, um interne Nachrichten, IP-Telefonie und Videokonferenzen zu realisieren. „Dank der umfassenden Software- Unterstützung bedeutet die Wahl für IGEL eine deutlich höhere Flexibilität, Zuverlässigkeit und Effizienz. Diese Eigenschaften passen hervorragend zu unserem Vertriebsauftrag.“

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Fooke baut mit dem HP BladeSystem c7000 eine homogene Infrastruktur auf

Der westfälische Maschinenbauer Fooke macht seine IT fit für die Globalisierung. Daher tauschte das Unternehmen im vergangenen Jahr seine komplette Server- und Storage-Infrastruktur aus. Die Administration der Systeme war über die Jahre zu aufwändig geworden und verursachte steigende Kosten.

High-Tech made im Münsterland

Fooke GmbH aus Borken im Münsterland fertigt großformatige Fräsmaschinen, die in der Automobil-, Schienenverkehrs- und Flugzeugindustrie zum Einsatz kommen. Beim Kunden werden diese Maschinen komplett mit Spannvorrichtungen und Messsystemen als maßgeschneiderte Produktionslösung implementiert. Mit seinen High-Tech-Produkten setzt sich der mittelständische Familienbetrieb seit einigen Jahren mit wachsendem Erfolg am Weltmarkt durch. Um die komplexen Anlagen entwickeln und fertigen zu können, ist Fooke auf leistungsfähige IT-Tools angewiesen. Beispielsweise führte das Münsterländer Unternehmen eine neue Software-Plattform für das Product Lifecycle Management (PLM) ein, die eng mit den betriebswirtschaftlichen Anwendungen verzahnt ist und so für eine effiziente Prozessintegration sorgt.

Fooke Produktionshalle

„Bedarf an Applikationen und Diensten steigt stetig an“

Die nachhaltige Investition in IT-Systeme war für den Maschinenbauer unerlässlich, da er sein Geschäft seit der Jahrtausendwende zunehmend global ausrichtet. So expandierten die Westfalen seither in den asiatischen, amerikanischen und russischen Markt. Die IT-Abteilung begleitete den Prozess mit einem beständigen Ausbau der Systeme, ohne die der Mittelständler die nach wie vor andauernde Expansion nicht bewältigen könnte. „Unser Bedarf an Applikationen und Diensten steigt stetig an“, beschreibt Ralf van Hekeren, IT-Leiter bei Fooke, die Situation.

In der Infrastruktur verfolgte das Unternehmen in der Vergangenheit jedoch keine konsequente Vendor-Strategie. Hardware wurde von Fall zu Fall ausgetauscht und ergänzt, ohne dass die IT-Abteilung eine eindeutige Präferenz für einen bestimmten Anbieter erkennen ließ. Im Server-Raum liefen daher Systeme verschiedener Hersteller, die mit wachsender Zahl zunehmend schwieriger zu administrieren waren. „An ein einheitliches Management der unterschiedlichen Hardware-Plattformen war nicht zu denken“, nennt van Hekeren den entscheidenden Nachteil. Dadurch war der Wartungsaufwand hoch, und er wäre unweigerlich weiter gestiegen. Denn zu Beginn des Jahres 2010 stand eine Erweiterung der Server- und Storage-Infrastruktur an.

Durch den Ausbau sollte sich zum einen die Performance der Anwendungen verbessern, zum anderen sollte sichergestellt werden, dass für zentrale Services stets genügend Speicherkapazität bereitsteht. „Ausschlaggebend war für uns der wachsende Speicherbedarf unserer Entwicklungsabteilung und unseres Mail-Systems.“ Van Hekeren musste also eine grundlegende Entscheidung treffen. „Natürlich hätten wir die alte Strategie weiter verfolgen und die Hardware sukzessive aufrüsten können“, schildert der erfahrene IT-Mann seine Überlegungen. Aber dann wären die Administrationskosten zwangsläufig weiter gestiegen, und Fooke wäre wohl nicht umhin gekommen, zusätzliches IT-Personal einzustellen.

Bislang fließen bei dem Unternehmen etwa zwei Prozent des Jahresumsatzes in die IT. Damit liegt es im Durchschnitt der Manufacturing-Branche. Einen überproportionalem Anstieg der IT-Kosten wollte van Hekeren vermeiden. Beraten vom ebenfalls in Borken ansässigen HP-Partner NETGO, entschied sich der IT-Verantwortliche dafür, die gesamte Infrastruktur – Server, Storage- und Back-up-Systeme – grundlegend zu modernisieren.

Vereinfachung der Systeme – Einstieg in die Virtualisierung

Die übergreifende Zielsetzung bei der Modernisierung lautete, die Systeme so weit wie möglich zu vereinheitlichen. Zunächst verabschiedete sich der Anwender daher bei den Servern von seiner Multi-Vendor-Strategie und beschloss, künftig ausschließlich Equipment von HP zu verwenden. Zugleich sollten die Rackmount-Systeme durch Blade- Technologie ersetzt werden.

Nachdem die Entscheidung für das Projekt getroffen war, begann Fooke gemeinsam mit dem Systemhaus NETGO im Februar mit der Realisierung. Innerhalb von drei Monaten wurde im Server-Raum die gesamte Hardware ausgetauscht. Bei den Servern musterten die Infrastruktur-Experten von NETGO zehn ältere Rack-Server aus. An deren Stelle installierten sie ein Enclosure des HP BladeSystem c7000, das zunächst mit sechs Servern des Modells ProLiant BL460c bestückt wurden. Die Entscheidung für moderne BladeSystem begünstigte zugleich den Einstieg in die Virtualisierung. Das Unternehmen startete auf Basis von Citrix XenServer mit sechs virtuellen Maschinen. Bei Abschluss des Projekts waren zunächst 20 bis 30 Prozent der Server virtualisiert. Auf diesen Systemen ließen sich die Rechner-Ressourcen effizienter nutzen, was sich günstig auf den Hardware-Bedarf und damit auf die Kosten auswirkte. Der Virtualisierungsgrad soll daher sukzessive erhöht werden.

HP DataProtector verringert Backupzeitfenster

Beim Storage setzte Fooke bereits ein HP-Produkt ein. Allerdings stieß das HP Modular Smart Array 1500 in punkto Flexibilität und Leistung an seine Grenzen. Deshalb tauschte der Anwender das Einstiegsprodukt gegen die HP Storage Enterprise Virtual Array (EVA) 4400 aus. „Damit sind wir nun bei der Bereitstellung von Speicherkapazitäten wesentlich flexibler und erreichen gleichzeitig eine enorme Performance“, begründet van Hekeren die Entscheidung für das größere System. Eine Konsolidierung nahm das Projektteam bei der Backup-Lösung vor: Es ersetzte das Produkt eines Drittanbieters durch die HP Data Protector Software.

Wegen des enormen Datenwachstums war es für das Unternehmen zunehmend schwieriger geworden, innerhalb des Backup-Zeitfensters sämtliche Daten zu sichern. Auf Basis der modernisierten Server-Storage- Infrastruktur sorgt die neue Software nun für eine höhere Backup-Performance, so dass sich das Zeitfenster effizienter nutzen lässt. Im Verlauf des Projekts bereinigte Fooke eine weitere Altlast, die ebenfalls das Management erschwerte. Die IT-Abteilung verwendete bislang keinen einheitlichen Verzeichnisdienst für das gesamte Unternehmen. Im Microsoft Active Directory waren für die technische Fachabteilung und für den kaufmännisch-administrativen Bereich jeweils eigene Domänen angelegt.

Vereinfachung der Rechteverwaltung dank AD-Migration

„Nach der Ablösung eines älteren Mail-Systems durch Microsoft Exchange wurde diese Trennung zunehmend problematischer“, berichtet der IT-Leiter. Das Projektteam nutzte daher die Hardware-Modernisierung, um die beiden AD-Domänen in Zuge einer aufwändigen Migration zusammenzuführen. „Der Vorteil, der sich umgehend bemerkbar machte, war die deutliche Vereinfachung bei der Rechteverwaltung.”

Fooke Maschinenhalle

Senkung des Administrationsaufwandes

Durch all die Maßnahmen hat sich für Fooke das Management in vielerlei Hinsicht vereinfacht. Unterm Strich kommt die IT-Abteilung daher trotz gestiegener Anforderungen an die Systeme weiter mit dem bisherigen Mitarbeiterstamm aus und muss das Personal nicht aufstocken. Zweifellos trug die Standardisierung auf HP-Blade-Technologie ganz wesentlich zu dieser Vereinfachung bei. Die Konsolidierung ermöglicht es dem Anwender, sämtliche Server über den OnBoard-Administrator des HP BladeSystem c7000-System zu managen.

 

Über Fooke GmbH

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