Ein ganzes Netzwerk voller Kompetenz

Die kiwiko eG. iG. gründet Verbund unabhängiger IT-Unternehmen zur Realisierung von gemeinsamen Projekten

(Welver, 03.05.2016)
Zwölf IT-Systemhäuser, -Spezialisten und -Beratungsunternehmen gründeten am 02.03.2016 gemeinsam den IT-Verbund kiwiko eG. Ziel der Gemeinschaft ist die Bündelung und Stärkung der Kernkompetenzen der Mitglieder.

(v.l.n.r.) Heino Deubner, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates Michael Illig, Vorstand Patrick Kruse, Vorsitzender des Aufsichtsrates Matthias Jablonski, Vorstand Stefan Rupp, Aufsichtsrat

(v.l.n.r.)
Heino Deubner, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates
Michael Illig, Vorstand
Patrick Kruse, Vorsitzender des Aufsichtsrates
Matthias Jablonski, Vorstand
Stefan Rupp, Aufsichtsrat

Matthias Jablonski (ehem. Manager der Also Deutschland GmbH) und Michael Illig (Geschäftsführer der bükotec e.K.) bilden den Vorstand. Im Aufsichtsrat engagieren sich Patrick Kruse (Geschäftsführer NETGO GmbH) als erster Vorsitzender, Heino Deubner (ehem. Geschäftsführer der Also Deutschland GmbH, jetzt Geschäftsführer der Printer Care Service GmbH) als stellv. Vorsitzender und Stefan Rupp (Geschäftsführer der ProLan Computer GmbH).

Matthias Jablonski erklärt seine Vision einer „etwas anderen“ IT-Gemeinschaft: „IT Verbände gibt es bereits seit einigen Jahren. Ziel ist es jedoch meistens, sehr viele Unternehmen auf dem Papier zusammen zu bekommen, um möglichst gute Einkaufskonditionen bei den Lieferanten verhandeln zu können. Die Idee der kiwiko eG. geht jedoch einige Schritte weiter.“ Deubner führt fort: „Wir wollen die IT-Spezialisten zusammen bekommen, um echtes Fachwissen zu bündeln und gemeinsam von den Stärken aller Mitglieder zu profitieren.“

Mit seiner Idee hat Jablonski schnell Mitglieder überzeugen können. „Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt uns leider seit langer Zeit. Durch die Mitgliedschaft bei der kiwiko eG. ist es uns nun möglich projektbezogen auf freie Ressourcen der Partner zuzugreifen“, lobt Stefan Rupp die Entscheidung, sich der Gemeinschaft anzuschließen.

Patrick Kruse ergänzt: „Der IT-Markt ist gewöhnlich ein Verdrängungsmarkt. IT-Dienstleister schenken sich nichts, kostspielig akquirierte Neukunden werden mit aller Macht verteidigt. Doch diese Mentalität nutzt weder dem IT-Spezialisten, noch dem Endkunden. Dessen Anforderungen werden immer umfangreicher, die IT-Lösungen immer komplexer. Dies hat zur Folge, dass sich Dienstleister kaum noch spezialisieren können. Die Kernkompetenzen müssen regelmäßig neu überdacht, verschoben oder neu aufgebaut werden, um den wachsenden Druck des Marktes gerecht werden zu können.“

So war die Idee geboren, Spezialisten zusammenzubringen und als Gemeinschaft Stärken zu stärken und gleichzeitig eigene Defizite durch die Kompetenzen der Mitglieder auszugleichen. So kann jedes Mitglied sein Lösungsportfolio durch die Kompetenzen der Partner erweitern. Da das Partnernetzwerk deutschlandweit ausgebaut werden soll, ist auch die überregionale Erweiterung des Kundenkreises möglich.

Regelmäßige Treffen, Veranstaltungen, Webinare und die geschaltete Webseite http://www.kiwiko-eg.com/ sollen zum gegenseitigen Austausch beitragen. Weitere Mitglieder werden noch gesucht und können sich gerne unter info@kiwiko-eg.com bewerben.

Im Stiftungskrankenhaus Maria Hilf in Stadtlohn musste ein neues Speichersystem her. Es sollte zukunfts- und ausbaufähig, schnell und bezahlbar sein, um auch dem neuen ECM-System von OPTIMAL SYSTEMS ausreichend Platz zu bieten. Die Wahl fiel auf HP 3PAR.

Das Krankenhaus Stadtlohn ist eine Einrichtung der Stiftung Maria Hilf Stadtlohn mit vielfältigen Leistungen und rund 750 Mitarbeitern. Zur Stiftung gehören weitere Einrichtungen, zum Beispiel ein Seniorenheim, ein Hospiz, ein medizinisches Versorgungszentrum, eine Einrichtung des betreuten Wohnens und ein Physiozentrum. 2014 erreichte die seit 2007 vom Klinikum Maria Hilf verwendete Speicherlösung, eine HP EVA 4000 mit 15 TByte Kapazität, das Ende ihrer Lebensdauer. Eine neue Lösung musste also her, die die betagte Anlage ersetzen würde. Zur Überbrückung mietete IT-Leiter Berd Schwietering ein Mini-NAS-System an. Dann begann die Suche nach dem neuen System. Neben HP 3PAR wurde ein weiterer Anbieter evaluiert. Als erstes berechnete Schwietering, wie groß die Kapazität einer Nachfolgelösung sein müsste. Nachdem das bisherige Datenvolumen von 15 TByte bereinigt worden war, ergab sich ein erforderliches Datenvolumen von 10 TByte für die geplante Standzeit von fünf Jahren, sofern die neue Lösung die Kapazitäten des neuen Systems optimal ausnutzte.

Fachkundiger Support vom Experten steht obenan

Am Ende machte die HP mit der 3PAR 7200 das Rennen. Dafür gab es mehrere Gründe. So war das Klinikum mit den Service- und Supportleistungen von HP sowie mit der Qualität des  Vorproduktes EVA 4000 sehr zufrieden gewesen. „Uns ist wichtig, dass man immer geschultes und deutschsprachiges Personal am Apparat hat, wenn Fragen zu klären sind oder eine Störung auftritt“, sagt Schwietering. Beim evaluierten Mitbewerber war dies nicht garantiert – dieser verlagert die Serviceerbringung rund um die Uhr nach dem „Follow the Sun“-Prinzip in ferne Weltgegenden, wo das Personal am Telefon nur gebrochen Deutsch spricht. „Wir wollten deshalb eigentlich gern bei HP bleiben“, betont Michael Saffé, der als Geschäftsführer des Klinikums das letzte Wort über die Anschaffung hatte.

Neben dem Service trugen die technischen Vorteile der 3PARLösung dazu bei, dass es letztlich so kam: So bietet HP 3PAR mit Thin Conversion Software einen Mechanismus an, der freie Speicherkapazitäten sofort wieder verfügbar macht und kleinere Volumes flexibler Größe ermöglicht. So wird insgesamt die Speicherkapazität besser ausgenutzt. Außerdem ist das System erheblich performanter.

Ein weiterer Pluspunkt lag in der Preisflexibilität des Partners Netgo, eines Borkener Systemhauses, wodurch die Lösung im Vergleich mit dem evaluierten Konkurrenzprodukt bei den Gesamtkosten über die volle Nutzungszeit punkten konnte. Schließlich ergaben sich Vorteile bei der Abwicklung. So lieferte HP-Partner Netgo das HP 3PAR-Speichersystem komplett vorkonfiguriert. Die Datenmigration war bereits im Gesamtpreis enthalten und erfolgte bei laufendem Betrieb. Zwei Schulungstage reichten, um das Fachpersonal in den Umgang mit dem System einzuweisen. Der gesamte Aufbau bis zur Inbetriebnahme dauerte nur zwei Tage. Nach drei Tagen Testbetrieb, ebenfalls eine Aufgabe von Netgo, war klar, dass alles wie gewünscht laufen würde.

Hochverfügbarkeit und optimale Kapazitätsauslastung

Inzwischen arbeitet die Lösung mit 10 TByte Speicherkapazität seit knapp einem Jahr. Im Detail stecken derzeit in der Lösung 36 x 900 GB, 10k SAS Disk pro Speichersystem. Auf der HP 3PAR 7200 laufen gut 40 Server mit allen operativen Anwendungen – angefangen vom KIS (Krankenhaus-Informationssystem) über das Apotheken-Onlinebestellsystem, die Radiologie-, Labor- und Endoskopiedaten, Daten des ebenfalls zur Stiftung gehörenden Seniorenheims und des Medizinischen Versorgungszentrums, auch Daten von Verwaltung, Küche oder Risikomanagement sowie die Daten der IT lagern auf den zwei in zwei unterschiedlichen Brandabschnitten installierten, redundanten HP 3PAR-7200-Maschinen mit jeweils 10 TByte Speicherkapazität, die durch synchrone Replikation zu einer Hot-Standby-Konfiguration miteinander verbunden sind.

Im selben zeitlichen Umfeld führte das Krankenhaus auch die ECM (Enterprise Content Management)-Software des Berliner Softwarehauses OPTIMAL SYSTEMS ein. Sie löst das bisher bestehende Papierarchiv ab und übernimmt alle Patienten- und Behandlungsdaten entweder aus dem KIS oder aus der Patientenverwaltung SAP IS-H. Patientendaten aus dem KIS werden automatisch der richtigen Akte hinzugefügt. Auch Office-Dokumente werden mit dem ECM verwaltet und auf dem 3PAR-Speichersystem hinterlegt. Die Software konvertiert alle Dokumente automatisch in ein langlebiges Standardformat und bindet über integrierte Workflows auch Geschäftsprozesse wie automatischen Rechnungseingang oder Freigaben mit ein. Bei der Kapazitätsplanung musste diese Lösung, die für den Arbeitsablauf im Krankenhaus sehr wichtig ist, besonders berücksichtigt werden.

Durch die zwei installierten Speicherysteme und die zwei Controller, die in jeder HP 3PAR-7200-Einheit stecken, ist Ausfallsicherheit garantiert: Fällt eines der Speichersysteme aus, kann man dank eines Quorum-Servers, der den Status beider Systeme ständig überwacht und Anfragen im Zweifel auf die intakte Maschine umleitet, trotzdem auf der anderen Seite ohne Unterbrechung weiterarbeiten. „Auf diese Weise ist es möglich, auch bei Ausfällen eine Operation im Operationssaal vollständig per Video zu dokumentieren“, erklärt IT-Leiter Schwietering. Freilich musste von dieser technischen Möglichkeit bisher kein Gebrauch gemacht werden, denn Ausfälle kamen nicht vor. „Anfängliche Probleme mit dem Quorum-Server, die auf unsere Unerfahrenheit beim Umgang mit der Lösung zurückzuführen waren, wurden vom Support innerhalb kürzester Zeit geklärt“, lobt Schwietering. Weil es im Krankenhaus auf stets verfügbare Technik ankommt, hat das Klinikum einen Supportvertrag mit durchgängig vier Stunden Reaktionszeit (24*7) abgeschlossen. „Die Reaktionen bei Anfragen waren aber sogar noch schneller“, berichtet Schwietering.

Auch ansonsten haben sich die Erwartungen in das neue Speicherprodukt bisher voll erfüllt. „Die HP 3PAR-Lösung nutzt die vorhandene Speicherkapazität um bis zu 50 Prozent effizienter“, sagt Schwietering. Der Supportaufwand ist gering, wobei dies schon beim Vorläufersystem der Fall war. Anwendungen wie das KIS laufen laut Schwietering um 30 bis 40 Prozent schneller. Und Kapazitätsupdates erfordern nur noch ein paar Handgriffe statt aufwändiger Prozeduren. „Es genügt jetzt, einfach neue Festplatten hineinzuschieben, das geht viel schneller als bisher“, freut sich der IT-Manager, der davon ausgeht, sich mindestens in den nächsten fünf Jahren keine Sorgen mehr um seine Speicherinfrastruktur machen zu müssen.

Herausforderung

Ablösung eines am Ende der Lebensdauer befindlichen Speichersystems durch eine neue, flexible und zukunftsfähige Lösung mit universeller Verwendbarkeit und geringem Administrationsaufwand.

Lösung

Implementierung von zwei HP 3PAR 7200 Storage Systemen mit redundanter Dual-Controller-Ausführung. Diese haben jeweils 10 TByte Kapazität, die durch synchrone Replikation verbunden und als Hot-Standby-Konfiguration ausgeführt sind.

Vorteile

  • Bis zu 50 Prozent effizientere Ausnutzung der Speicherkapazität
  • Beschleunigung der Applikationen um 30 bis 40 Prozent
  • Geringer Administrationsaufwand
  • Schnelle Vergrößerung der Speicherkapazität durcheinfaches Hinzufügen von Festplatten
  • Support in Landessprache von fachkundigen Mitarbeitern
  • Erwiesene Zuverlässigkeit von Hersteller und Hardware

Das Stiftungskrankenhaus Maria Hilf in Stadtlohn

Das Stiftungskrankenhaus Maria Hilf in der 20.000-Einwohner-Gemeinde Stadtlohn in der Nähe der niederländischen Grenze gibt es seit 140 Jahren. Zusammen mit weiteren Stiftungseinrichtungen – einem Seniorenheim, einem Hospiz, einem medizinischen Versorgungszentrum, einer Einrichtung des betreuten Wohnens und einem Physiozentrum – versorgt es die Einwohner von Stadt und Umland mit medizinischen und pflegerischen Leistungen. Das Krankenhaus hat neben einer zentralen Notaufnahme und der Ambulanz Abteilungen für Allgemeine Innere Medizin, eine Stroke Unit (zur Schlaganfallbehandlung), Kardiologie, Gastroenterologie, Onkologie, Allgemeine, Visceral- und Unfallchirurgie sowie Orthopädie, dazu kommen ein Wirbelsäulenzentrum, Anästhesie und Intensivmedizin, Gynäkologie und Geburtszentrum sowie ein Zentrum für Palliativmedizin und Schmerzbehandlung.

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Über Krankenhaus & MVZ Maria-Hilf Stadtlohn GmbH

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Unser Schwesterunternehmen SILA Consulting berät in Sachen IT-Sicherheit / Der Markt  boomt – nicht erst seit den jüngsten Attacken

BORKEN. Nicht erst seit dem Bekanntwerden der jüngsten Angriffe auf Kliniken und Stadtverwaltungen ist das Thema IT-Sicherheit in vieler Munde – auch bei Dirk Brand und Roland Nießing von der SILA Consulting GmbH. Sie verkaufen keine technische Sicherheit, sie beraten vielmehr zu diesem Thema. Heißt: Brand und Nießing analysieren die EDV- und IT-Architektur ihrer Kunden, suchen Schwachstellen und empfehlen Schutzmöglichkeiten, die sich an dem Dreieck ­Sicherheit, Bequemlichkeit und Kosten orientieren.

„Wir sind keine Vertriebler, die technisches Equipment verkaufen“, sagt Brand. Er betont das vermutlich, weil man auf eben diesen Gedanken kommen könnte. Schließlich ist die 2008 in Borken gegründete SILA Consulting eine 100-Prozent-Tochter der Netgo-Systemhaus GmbH, die genau das anbietet. „Wir verkaufen Beratung“, sagt Nießing. „Nicht mehr, aber auch nicht weniger.“

Das Sila-Consulting-Team: Gregor Blasiak, Patrick Kruse (Geschäftsführer NETGO GmbH), Lukas Fischer, Dirk Brank, Roland Nießing (v.l.). (Foto: Wilfried Gerharz)

Lösegeld für gekaperte Daten gefordert

Am Ende einer solchen Beratung steht keine 100-prozentige Sicherheit. Das zu betonen ist den beiden wichtig. „Wir können nicht alles verhindern, was möglich ist“, sagt Brand. Dafür seien die Hacker zu professionell und ihre Möglichkeiten zu groß. „Wir können jedoch sicherstellen, dass die Folgen ei­nes Angriffs für ein Unternehmen nicht existenzbedrohend sind.“ Bedeutet: „Wir helfen, dass unsere Kunden nach einer Attacke schnellstmöglich wieder handlungsfähig werden.“

Die jüngsten Beispiele in NRW zeigen das Problem: Die EDV mehrerer Kliniken und Stadtverwaltungen wie beispielsweise der in Rheine waren mit Verschlüsselungstrojanern infiziert worden, die die Da­ten unlesbar machten. Dahinter steckten Ganoven, die auf Lösegeld aus waren. Es dauerte Tage, bis die Systeme wieder liefen.

Attacken spielen Beratern in die Hände

Brand und Nießing setzen vor der Attacke an. Indem sie gemeinsam mit ihren Kunden ausloten, „was die besonderen Werte des Un­ter­neh­mens sind“, sagt Brand. Manchmal seien das nur zehn Prozent der in der EDV schlummernden Datenvolumina. „Und die müssen besonders geschützt werden.“ Das Wie ist dabei immer individuell. Lösungen von der Stange gibt es nicht.

Die jüngsten Attacken spielen den Beratern in die Hände, ebenso das IT-Sicherheitsgesetz, das Mitte 2015 Un­ternehmen aus dem Bereich der kritischen Infrastruktur wie Energieversorger oder die Gesundheitsbranche zu einem besonderen Augenmerk auf die EDV-Sicherheit verpflichtet. Und der Zeitgeist. Von „Bewusstseinswandel“ sprechen Brand und Nießing, von „einem Mehrwert, den ich habe, wenn ich eine hohe IT-Sicherheit nachweisen kann“.

Banken knüpfen Kredite an Datensicherheitskonzepte

Weil nicht zuletzt Banken die Vergabe von Krediten immer öfter vom Vorhandensein stichhaltiger Datensicherheitskonzepte abhängig machen. Oder sie bei Ausschreibung vorgeschrieben sind. Wer kein solches Konzept hat, ist von vornherein draußen.

Consulting, also Beratung in Sachen IT-Sicherheit, boomt. Die SILA Consulting GmbH hat darum im vergangen Jahr ihren Personalbestand verdoppelt. Von zwei auf vier. Gregor Blasiak und Lukas Fischer sind direkt von der Bocholter Außenstelle der Fachhochschule Gelsenkirchen ins Borkener Unternehmen gekommen. „Wir brauchen junge Köpfe und frische Ideen“, sagt Brand.

Quelle

icon_web15 Westfälische Nachrichten, 29.03.2016

Autor

Elmar Ries
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Die Netgo GmbH hat eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte hingelegt / Schlüssel: Modernes Management und Lernbereitschaft

BORKEN. Als der Neubau an der Landwehr vor sechs Jahren Formen annahm, ließen spöttische Kommentare über die „Emporkömmlinge“ der Netgo GmbH nicht lange auf sich warten. „Glaspalast“ nannte manch alteingesessener Unternehmer den schicken Bau abfällig, der als erster auf dem alten Kasernengelände entstand. Heute würde keiner mehr auf die Idee kommen. Der Spott ist vielmehr Bewunderung gewichen – oder Neid, was in Geschäftskreisen eine hohe Auszeichnung ist.

Benedikt Kisner winkt ab. Lange her. Zusammen mit Patrick Kruse führt Kisner heute ein Unternehmen, das 90 Mitarbeiter an sieben Standorten beschäftigt, 18 Millionen Euro Umsatz erzielt und „kerngesund“ ist, wie er sagt: „Die GmbH ist schuldenfrei. Wir haben nie mit Schulden Wachstum erkauft, sondern immer nur unsere Überschüsse refinanziert.“ Die Erfolgsgeschichte hat sich rumgesprochen. Vor drei Jahren erhielt Netgo den „Preis des deutschen Mittelstands“ – und hat allein seitdem wieder über 30 Mitarbeiter eingestellt und drei neue Niederlassungen eröffnet.

Soll das so weitergehen? „Gerne“, sagt Benedikt Kisner und lacht herzlich. Die Weichen dafür sind gestellt. Der Borkener IT-Dienstleister hat mittlerweile Kunden aus der ersten Reihe akquiriert: die Telekom, Rheinmetall, einige große Ministerien zählen dazu. Und noch einige mehr, die Kisner aber nicht nennen darf. Die Basis des Unternehmens liegt aber weiter in Borken und Umgebung.

Benedikt Kisner hat die Netgo GmbH zusammen mit Patrick Kruse vor neun Jahren gegründet. Für Kisner, der immer schon Unternehmer werden wollte, die richtige Entscheidung: „Es macht nach wie vor unglaublich Bock.“ (Foto: Sven Kauffelt)

Benedikt Kisner hat die Netgo GmbH zusammen mit Patrick Kruse vor neun Jahren gegründet. Für Kisner, der immer schon Unternehmer werden wollte, die richtige Entscheidung: „Es macht nach wie vor unglaublich Bock.“ (Foto: Sven Kauffelt)

Dabei verfolgt das Unternehmen eine Strategie, die sich bezahlt gemacht hat. „Wir sind ehrlich zu unseren Kunden“, erklärt Kisner. Für ihn mehr als eine Floskel. „Das fängt damit an, dass wir unsere Mitarbeiter ganz bewusst nicht provisionsabhängig bezahlen. Denn ich will nicht, dass sie in die Verlegenheit kommen, Kunden Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, die diese gar nicht benötigen.“ Teil zwei dieser Ehrlichkeitsstrategie: Netgo sagt auch mal Nein zu Kunden, wenn die Lösungen haben wollen, die auf Dauer nicht funktionieren können. „Das fällt sonst doch auf uns zurück“,  erklärt Kisner, der sicher ist, dass sich das auszahlt: „Wir werden als sehr qualitativer Anbieter wahrgenommen, gerade weil wir auch Nein sagen können.“

Im nächsten Schritt soll die Service-Qualität weiter verbessert werden. Dazu gehört, dass Netgo die Kunden während des gesamten Entwicklungsprozesses stärker einbinden, diesen so transparenter gestalten will. Gerade in der IT sei es häufig so, dass der Kunde einen Auftrag abgibt und irgendwann am Ende eine Lösung herauskommt. Ein Unding, findet Kisner, gerade bei komplexen Lösungen. Und um die geht es bei den Aufträgen an die Netgo-Techniker fast immer.

Was die Suche nach Mitarbeitern nicht einfach macht. Trotzdem sagt Kisner: „Wir haben bisher keine Probleme.“ Für Mitarbeitergewinnung und Marketing „haben wir von Anfang an verhältnismäßig viel Geld ausgegeben“, so Kisner. Er sieht Marketing, Sponsoring und Mitarbeiter- Recruiting, wie es neudeutsch heißt, als Zusammenspiel.

Wenn das Unternehmen der Heimspielstätte der SG Borken seinen Namen gibt, den Borken Beach sponsert und Banden beim Volleyball bucht, „dann hilft uns das einerseits, uns als Marke zu etablieren und andererseits, gewachsene Strukturen in der Region zu fördern“. Von beidem will man profitieren. „Potenzielle Auszubildende kennen uns schon, was dazu führt, dass wir sehr viele Bewerbungen für Ausbildungsstellen bekommen“, erklärt Kisner einerseits. Indirekt soll die Unterstützung dann helfen, dass den Auszubildenden vorher in den Vereinen wichtige Werte vermittelt werden. „Das ist ein wenig um die Ecke gedacht“, gesteht der Geschäftsführer.„Wir wollen weiter und dauerhaft wachsen. Das geht nur in einer Region, in der Menschen gerne leben, in der sie sich niederlassen und Familien gründen.“

Er selbst lebt das vor. „Ich habe nie woanders als in Erle gelebt“, sagt Kisner. Jetzt werden seine Kinder dort ebenfalls groß. Da käme es zum  Beispiel nie in Frage, den Firmensitz in eine andere Region zu verlegen. „Das hier ist Heimat“, sagt er einfach. Aber auch schon eine, die an ihre Grenzen stößt. Denn das Gebäude, der Glaspalast, für den sie vor sechs Jahren noch belächelt wurden, der ist mittlerweile zu klein. „Wir denken über verschiedene Lösungen nach.“ Damit kennen sie sich ja aus bei Netgo.

Quelle

icon_web15 Borkener Zeitung, 27.02.2016

Autor

Sven Kauffelt
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Der Auftrag

54 Jahre lang hat der Kunde als Vertragswerkstatt für einen großen deutschen Autohersteller fungiert. Eine lange Zeit, in der viele auf die Partnerschaft abgestimmte Routinen entstanden sind. Insbesondere wurde die betriebsinterne IT-Umgebung für die markenspezifische Software nach den Vorgaben des Autoherstellers betrieben.

Jeder Partnerschaft kann auch mal ein Ende haben. Zum vorab terminierten Stichtag mussten alle Autobauer-Systeme abgeschaltet werden. Gleichzeitig wollte der Kunde natürlich eine neue, eigene Umgebung in Betrieb nehmen.

Die Herausforderung

Jede Migration stellt die ausführenden Techniker vor die Herausforderung, möglichst reibungslose Übergänge zwischen alter und neuer Umgebung zu schaffen. Viel gewichtiger war in diesem Fall aber ein ganz anderer Aspekt: Wie kann eine neue Umgebung gestaltet sein, sodass das Autohaus Schaufelberger, wenngleich es die ausgereiften Systeme des Autobauers nicht mehr nutzt, keine Einbußen in seiner Leistungsfähigkeit hinnehmen muss?

Die Fragestellung umfasste auf der einen Seite einen enormen Datenbestand (Kunden-/ Fahrzeugdaten, Lagerbestand, Reifeneinlagerung, Terminplaner). Diese Daten lagen alle in Datenbanken der Autobauer-Software und mussten nutzbar extrahiert werden. Auf der anderen Seite sollten natürlich alternative Software-Lösungen gefunden werden, die alle Funktionen des alten Systems in geeigneter Weise abbilden können.

Der zuständige Techniker der NETGO wusste sehr genau, was auf ihn zukommen würde. Seit Jahren betreute er das Autohaus, stellte jeden Drucker selbst auf, installierte sämtliche Workstations und behob jeden Bug, der die Arbeit des Traditionsbetriebs zu behindern drohte. Er wusste, dass Projekte wie dieses vorab so detailliert wie möglich geplant werden müssen und selbst dann hat man die anstehende Arbeit eben nur „so detailliert wie möglich“ geplant.

Danach gilt es, auf seine Expertise und Erfahrung zu vertrauen und jedes unvorhergesehene Hindernis so nüchtern und effizient es geht zu lösen oder zunächst zu überspringen. Datensätze extrahieren und in anders aufgebaute Datenbanken wieder integrieren. Neue, spezialisierte Software installieren. Hardware aufrüsten. Server und Workstations aktualisieren. Kompatibilitätsprobleme beheben. Keine Fehler machen. Und dazwischen immer wieder: Geduld bewahren. Hartnäckig bleiben. Nach zweitägiger Vorarbeit im Büro kalkulierte er für das Projekt nochmal zwei Arbeitstage vor Ort…

Nach einem Tag war er fertig.

Die Lösung

Nach intensiver Analyse der Optionen fiel die Entscheidung für eine seit Jahren renommierte ERP-Software für KFZ-Betriebe und weitere Softwareprodukte analog zu den Konzernsoftwarelösungen des Autobauers für Terminplanung, Reifeneinlagerung und Mehrmarken-Ersatzteilbestellsystem.

So bleibt der Kunde weiterhin Spezialist für die Fahrzeuge des einstigen Vertragspartners und kann seinen üblichen Betrieb ohne großen Schulungsaufwand oder sonstige Umstellungsprobleme fortsetzen. Dabei profitiert er sogar von einer erheblichen Senkung seiner IT-Fixkosten für die alten Werkssysteme.

Das sagt der Kunde

Wenn man den Inhaber des Autohauses heute fragt, wie er die Arbeit der NETGO bewerten würde, spürt man eine gewisse Euphorie in seiner Sprache, Gestik und Mimik. Er benutzt lobende Superlative, zeigt sich vollauf zufrieden und stellt vor allen Dingen eines immer wieder heraus: Für ihn war es der NETGO-Techniker, der „all diese Wunder vollbracht hat, der diese für mich unlösbaren Probleme bekämpfen und lösen konnte“.

Denn für ihre Kunden in den Autohäusern, Kanzleien, Fabriken oder sonstigen Betrieben des Landes ist die NETGO vor allen Dingen eines: Ein zuverlässiger Ansprechpartner, der die anstehenden Probleme ebenso besonnen wie hartnäckig löst.

Über das Autohaus Schaufelberger

Autohaus Schaufelberger OHG
Paul-Hartmann-Str. 71
89522 Heidenheim
icon phone +49 7321 / 51162
icon_web15 www.autohaus-schaufelberger.de

Umsatzplus von 18% – Weiterer Ausbau in 2016 geplant

netgo geschäftsleitung

Geschäftsführer der NETGO GmbH (v.l.n.r.): Benedikt Kisner und Patrick Kruse

Das Borkener IT-Systemhaus NETGO verzeichnet für das Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von 2,7 Mio EUR und erzielt damit einen Gesamtumsatz von rund 18 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 18%. Der 2007 gegründete IT-Spezialist konnte somit die letzten neun Geschäftsjahre immer mit einem Wachstum deutlich über dem branchenüblichen Durchschnitt abschließen.

„2015 war für uns das Jahr der Veränderungen“, analysiert Geschäftsführer Benedikt Kisner. „Wir haben im letzten Geschäftsjahr unseren Fokus auf den Ausbau unseres Services gesetzt. Die Servicequalität und Kundentransparenz konnte noch mal deutlich erhöht werden. Das wissen unsere Kunden zu schätzen, sodass wir weitere Service-Projekte für uns gewinnen konnten. Die Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems nach ISO-9001, sowie der personelle Ausbau der Service-Abteilung haben das Wachstum gestärkt.“

Geschäftsführer Patrick Kruse ergänzt, dass neue Geschäftsfelder erschlossen werden konnten. „Mit unserer neuen Niederlassung in Münster sind wir nun auch im Herzen des Münsterlandes für unsere Kunden vor Ort. Ebenso konnten wir weitere Partner gewinnen, die unser Lösungsportfolio abrunden und ergänzen.“

Gemeinsam mit den zur NETGO gehörenden Unternehmen Data Westfalia GmbH und SILA Consulting GmbH sowie dem Geschäftsbereich NETGO Distribution wird das Systemhaus um Cloud-Services, IT-Sicherheitsberatung und dem Großhandel ergänzt. „Im laufenden Jahr planen wir die Entwicklung weiterer Geschäftsfelder. Wir haben bereits viele Ideen gesammelt, die wir nun weiterentwickeln werden“, so Kruse.

2015 wurde das Unternehmen mit der Ehrenplakette beim „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet. Seit der Gründung im Januar 2007 durch Benedikt Kisner und Patrick Kruse, entwickelte sich das IT-Systemhaus NETGO GmbH zu einem namhaften Unternehmen. So zählt NETGO mit seinen inzwischen über 80 Mitarbeitern und sieben Niederlassungen zu einem der größten IT-Systemhäuser im westlichen Münsterland. Schwerpunkte der NETGO GmbH sind der Handel, die Installation und Wartung von IT-Infrastruktur-Lösungen, Server- und Storagelösungen, IP-Telefonie, Datenschutzlösungen, sowie Lösungen für die Logistikbranche.

Kostenlose Schulung von Rotkreuz-Mitarbeitern an PCs – Kinderlernprogramm „Schlaumäuse“ für Kids in Notunterkünften

Borken/Kreis Borken (drk-press). NETGO, Systemhaus für Informationstechnik (IT) aus Borken, unterstützt die Flüchtlingshilfe beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter wurden auf Kosten des Unternehmens in der Firmenzentrale an der Landwehr in Borken geschult.

Dazu war extra Mitarbeiterin Aileen Duchale des Schulungsunternehmens helliwood media & education aus Berlin nach Borken gereist, um die Rotkreuz-Mitarbeiter mit einem Programm für Kinder des Softwareentwicklers Microsoft bekanntzumachen: „Schlaumäuse“.

NETGO und die „Schlaumäuse“

Mit der Schlaumäuse-Lernsoftware können Fünf- bis Siebenjährige selbstständig die Welt der Sprache entdecken – besonders wichtig für Kinder aus fernen Ländern, die nach Deutschland kommen und in der Regel noch kein Wort Deutsch kennen. Die übersichtliche Struktur und die einfache Bedienung der Software sowie die Begleitung durch die beiden „schlauen“ Mäuse „Lette und Lingo“ machen es Kindern leicht, sich in der Welt der „Schlaumäuse“ zurechtzufinden, wie es in einer Mitteilung heißt.

Für NETGO war das willkommener Anlass, etwas für Flüchtlingskinder in der Region zu tun. Marketing-Mitarbeiterin Kim-Dajana Bilogrevic: „Wir statten schon seit einiger Zeit Kindergärten mit PCs und dem Schlaumäuse-Programm aus und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.“

„Wir möchten den Flüchtlingskindern zeigen, dass sie bei uns willkommen sind“

Als die Flüchtlingsthematik im Westmünsterland ein immer größeres und wichtigeres Thema geworden sei, „haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir mit unseren Ressourcen die Flüchtlinge und die vielen Helfer bei der Integration unterstützen können“, erklärte Kim-Dajana Bilogrevic. „Viele leben unter schwierigen Verhältnissen in den Unterkünften und haben einen harten und anstrengenden Weg hinter sich, um bei uns Schutz zu suchen. Vor allem für die Kinder ist es schwer zu begreifen, was passiert. Gerade dann gestaltet sich ein abwechslungsreiches Alltagsprogramm, besonders für Kinder, schwieriger. Da wünscht man doch jedem Kind eine bunte und anspruchsvolle Beschäftigung. Wir haben eine Möglichkeit gefunden, die Kinder und Helfer bei der alltäglichen gemeinsamen Zusammenarbeit zu unterstützen. Dass die Kinder dabei noch etwas lernen, ist umso schöner“, meinte die Marketing-Expertin von NETGO.

Kim-Dajana Bilogrevic: „Wir möchten den Flüchtlingskindern zeigen, dass sie bei uns willkommen sind. Wir möchten sie unterstützen, die deutsche Sprache zu erlernen, um sich besser integrieren zu können und sich somit auch schneller hier wohl zu fühlen.“

NETGO-Computer in Notunterkünften

NETGO Borken hat entschieden, mehreren Unterkünften jeweils zwei Computer inklusive Monitor, Tastatur und Maus zur Verfügung zu stellen. Das Schlaumäuse-Programm wurde installiert. Nach intensivem Austausch mit den Städten und den jeweiligen Verbänden (Rotes Kreuz im Kreis Borken, Caritas, EWIBO Bocholt) haben zwei Mitarbeiter die PCs in Unterkünften aufgebaut. Ein Mitarbeiter der NETGO steht den Flüchtlingsbetreuern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die PCs sind aktuell schon in Bocholt, Borken, Ahaus und Münster installiert worden. Gießen und Bottrop folgen laut NETGO noch.

„Das war eine super Idee von NETGO, auf diese Art und Weise Kindern in den Notunterkünften erste Hilfestellungen beim Erlernen der deutschen Sprache mitzugeben. Dafür unser ganz großes Dankeschön!“, bekräftigte Patricia Stenert, Assistenz Öffentlichkeitsarbeit  beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Sie hatte den Kontakt zu NETGO hergestellt: „Unsere Mitarbeiter waren schon nach der Schulung im IT-Systemhaus in Borken begeistert. Jetzt werden sie dies den Kindern in den Notunterkünften weitervermitteln.“

(Quelle: Pressemitteilung DRK-Kreisverband Borken e.V. vom 26.01.2016)

Der Borkener IT-Spezialist erweitert sein Niederlassungsnetzwerk um neuen Standort in Münster.

(Münster/Borken, 15.12.2015)

Um seine Kunden in und um Münster schneller und unkomplizierter mit seinem Service und Know-How versorgen zu können, eröffnet NETGO seine inzwischen siebte Niederlassung in Münster.

Die Leitung übernimmt der erfahrene IT-Berater Carsten Zieminski, Geschäftsführer des ehem. Billerbecker Systemhauses COEIT-Consulting. Die Geschäftstätigkeit der COEIT-Consulting wurde in die NETGO überführt.

Zieminski freut sich auf die gemeinsamen Projekte. „Die Verwaltungsaufgaben können jetzt zentral gesteuert werden. Unsere Kunden können nun auf einen noch besseren Service und ein sehr erfahrenes Team zurückgreifen.“

„Es war ein guter Zeitpunkt die Übernahme mit der Eröffnung der Niederlassung zu kombinieren“, so NETGO Geschäftsführer Patrick Kruse. „Unsere Kunden und die Kunden der COEIT-Consulting profitieren nun von einem kompetenten Team, direkt vor Ort in Münster, sodass auch die Vor-Ort-Einsätze für den Kunden noch viel schneller umgesetzt werden können“, untermauert Kruse weiter.

Dass das NETGO Systemhaus weiter auf Überholspur ist, spiegelt auch die gerade gewonnene „Ehrenplakette“ beim Wirtschaftspreis „Großer Preis des Mittelstandes“ wieder.

Seit der Gründung im Januar 2007 durch Benedikt Kisner und Patrick Kruse, entwickelte sich das IT-Systemhaus NETGO GmbH zu einem namhaften Unternehmen. So zählt NETGO mit seinen inzwischen über 80 Mitarbeitern und sieben Niederlassungen zu einem der größten IT-Systemhäuser im westlichen Münsterland. Schwerpunkte der NETGO GmbH sind der Handel, die Installation und Wartung von IT-Infrastruktur-Lösungen, Server- und Storagelösungen, IP-Telefonie, Datenschutzlösungen, sowie Lösungen für die Logistikbranche.

(Borken/Berlin, 09.11.2015) Das Borkener Systemhaus wurde am Samstag beim festlichen Abschluss des 21. „Großer Preis des Mittelstandes 2015“ in Berlin mit der „Ehrenplakette“ auf Bundesebene ausgezeichnet. Vergeben wurde die Auszeichnung an die zehn beeindruckendsten Preisträger der letzten 21 Jahre. Bereits 2012 wurde das Unternehmen zum Preisträger gekürt.

„Es ist zum wiederholten Male eine sehr große Ehre und Auszeichnung für unser Unternehmen. Natürlich haben wir die Ehrung gerne entgegen genommen. Gewonnen haben wir sie aber mit unseren Mitarbeitern zusammen. Eine Ehrung die natürlich auch wieder für die nächsten Jahre verpflichtet. Aber einer Verpflichtung der wir uns gemeinsam sehr gerne stellen wollen“, so Benedikt Kisner.

„Vor allem danken wir auch unseren Kunden, Lieferanten und Partnern, ohne alle diese und vor allem ohne unsere Kunden wäre diese Auszeichnung nicht möglich gewesen“, ergänzt Patrick Kruse.

Für den Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2015“ wurden bundesweit insgesamt 5.009 kleine und mittelständische Unternehmen sowie mittelstandsfreundliche Kommunen und Banken von mehr als 1.400 Institutionen nominiert.

Gelobt wurden besonders der Service, die Kundennähe und das soziales Engagement des IT-Systemhauses.

In der Laudatio heißt es: „Das IT-Systemhaus wurde 2007 gegründet und entwickelte sich schnell zu einem namhaften Lieferanten und Dienstleister vor allem für kleine und mittelständische Firmen in aller Welt.“ Das IT-Unternehmen mit Hauptsitz in Borken unterhält Niederlassungen in Ahaus, Bocholt, Bottrop, Coesfeld und Gießen.

Jedem der über 80 Mitarbeiter steht ein Mindestbudget zur Weiterbildung zur Verfügung, die auf Basis des Unternehmensbedarfs erfolgt. Seit Unternehmensgründung haben mehr als 150 Praktikanten in die Berufswelt der NETGO GmbH hinein geschnuppert.

Ausschlaggebend für den Erhalt dieser besonderen Auszeichnung, war die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie das soziale Engagement als auch die Unterstützung für Vereine und regionale Veranstaltungen.

Besonders wurde die Mitgründung des Gründerzentrums Borken hervorgehoben. Das Gründerzentrum Borken stellt Existenzgründern und jungen Unternehmen kostengünstige Räumlichkeiten zur Unternehmensgründung zur Verfügung.

 NETGO wurde unter anderem vom Landtag Nordrhein-Westfalen, der Bezirksregierung Münster, MdB Ingrid Arndt-Brauer, der Stadt Borken, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH und Amazonas Chocolate Deutschland nominiert.

Veranstaltet wird der Große Preis von der Oskar-Patzelt-Stiftung aus Leipzig. Die private Stiftung wird dabei von zahlreichen öffentlichen Institutionen von der Kommune bis zum Ministerium unterstützt. Der Große Preis des Mittelstandes ist ausschließlich privat finanziert und wird ehrenamtlich organisiert.

Ausschlaggebend für den Erhalt einer der wichtigsten Wirtschaftspreise in Deutschland sind fünf Kriterien: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, enge Einbindung in der Region, Service, Kundennähe sowie Marketing.

Die Awardübergabe: Roland Elster (Swyx), Simon Wanning (NETGO), Deborah Kaps (NETGO), Michael Dustmann (NETGO), Marco Crueger (Swyx); (v.l.n.r.)

Die Awardübergabe: Roland Elster (Swyx), Simon Wanning (NETGO), Deborah Kaps (NETGO), Michael Dustmann (NETGO), Marco Crueger (Swyx); (v.l.n.r.)

Hohe Auszeichnung für herausragende Leistung und Engagement.

Bereits zum vierten Mal in Folge wurde das Borkener IT-Systemhaus im Rahmen der Swyx Partnerkonferenz 2015 für sein außerordentliches Engagement und seine besonders guten Leistungen zum „Swyx TOP Partner 2015“ gekürt. Der Swyx Partner Award würdigte vor allem die Tatkraft der NETGO GmbH.

Bei der diesjährigen Swyx Partner und Technologiekonferenz vereinte der Dortmunder „Unified Communications“ (UC)-Hersteller Swyx Solutions AG fesselnde Vorträge und hochkarätige Keynotes mit spannenden Workshops und Live-Demos rund um die innovativen Features und vielseitigen Integrationsmöglichkeiten der neuen Swyx-Produkte.

Swyx ist Hersteller von speziell auf mittelständische Unternehmen zugeschnittene Kommunikationssoftware. Die Dortmunder sind europaweiter Marktführer bei innovativen IP-Kommunikationslösungen und bei über 1.000 autorisierten Fachhändlern in Deutschland, Frankreich und England vor Ort präsent. Swyx vertreibt nicht nur Softwarelösungen, sondern hat ebenfalls die passenden Telefonie und Endgeräte im Produktportfolio.