Es ist noch gar nicht so lange her, wo Datensicherungen vorzugsweise auf Band-Medien gesichert wurden. Die Bänder wurden üblicherweise ein Mal täglich gewechselt und außerhalb des Unternehmens aufbewahrt. Im Falle eines Totalverlustes durch z.B. Brand, waren wenigstens die Unternehmensdaten an einem sicheren Ort aufbewahrt.

Die Datensicherung auf Tape hatte jedoch entscheidende Nachteile:

  • Lange Backupzeiten aufgrund niedriger Übertragungsgeschwindigkeit
  • Lange Wiederherstellungszeiten
  • Aufwändige Verwaltung der Backups
  • Mechanischer Verschleiß oftmals gar nicht oder zu spät bemerkt
  • Testwiederherstellungen zur Überprüfung der Datenkonsistenz aufwändig und darum in der Regel selten bis nie durchgeführt

Backup-to-Disk

Seit 2008 entwickelte sich Veeam mit seiner Backup-and-Replication Suite zum führenden Anbieter von Datensicherungslösungen für virtuelle Serverumgebungen. Veeam sichert sowohl VMware vSphere als auch  Microsoft Hyper-V-Umgebungen. Dabei verzichtete Veeam zunächst auf die Sicherung auf Tape und legte die Datensicherung auf Storage-Systeme ab. Mit der Kopplung von Technologien wie z.B. Snapshots und Deduplica, liegen die Vorteile auf der Hand:

  • Schnelle Datensicherung minimiert das Backupzeitfenster
  • Deduplication minimiert das Backupspeichervolumen
  • Einfache Wiederherstellung einzelner Dateien oder gar ganzer Maschinen direkt aus dem Backup sorgen dafür, dass Ihre Daten in kürzester Zeit wieder genutzt werden können.

Nun befinden sich die Zielsysteme für die Ablage der Datensicherungen oftmals im Serverraum. Storagesysteme bieten den Vorteil der hohen Verfügbarkeit und vor Allem der Geschwindigkeit. In Punkto Mobilität hat hier jedoch nach wie vor das Datensicherungsband die Nase vorn. Sollte es in erst genannter Konstellation einmal zu einem Brand kommen, ist möglicherweise auch die Datensicherung vernichtet. Aus diesem Grund empfehlen wir das Auslagern des Backup-Ziels in andere Brandabschnitte / Gebäude. Auch eine Kombination aus Backup-To-Disk-To-Tape war eine Zeit lang durchaus ein guter Ansatz, die Vorteile der Speicherung auf Disk mit der Mobilität eines Tapes zu kombinieren. Dennoch: Im Falle eines Totalausfalles befinden sich die unternehmenskritischen Daten außerhalb des Firmengeländes (auf Tape), eine Wiederherstellung ist aber erst nach Schaffen einer Basisinfrastruktur möglich.

Backup as a Service (BaaS)

Mit Veeam Cloud Connect verbannt Veeam auch die letzte Notwendigkeit eines Tapes. Die Datensicherung erfolgt inhouse, wird aber anschließend in die die Cloud repliziert. Ihnen steht wahlweise eine Public Cloud, eine selbst gehostete Private Cloud oder eine Managed Cloud von zertifizierten Veeam Cloud & Service Providern (VCSPs) zur Verfügung. Eines der zertifizierten Veeam Cloud & Service Provider Rechenzentren betreibt z.B. unser Schwesterunternehmen DATA Westfalia GmbH. Die Daten werden selbstverständlich verschlüsselt übertragen und gespeichert. Die Abrechnung erfolgt nach dem Pay-as-you-grow-Prinzip.

Desaster Recovery As A Service (DRaaS)

Im Falle eines Totalausfalls Ihrer IT vor Ort, stellt Ihr Veeam Cloud & Service Provider Ihre gewünschten Dateien aus der Managed Cloud wieder her. Er kann sogar ganze Serversysteme in einer virtuellen Umgebung mit Ihren Backupdaten für Sie bespielen. So sind Sie schnellst möglich wieder betriebsfähig, sogar ohne eigene Hardware vorhalten zu müssen.

Veeam Platform für Hybrid Cloud

Veeam Agent für Microsoft Windows

In vielen Unternehmen findet man auch heute noch physische Windows Server-Instanzen. Mit dem Veeam Agent für Microsoft Windows können Sie auch diese Maschinen in Ihre Veeam Backup Strategie nahtlos integrieren. Auch Windows Workstations können somit gesichert werden. So sind auch die Daten des Chef-Notebooks gesichert. Gerade bei portablen Clients, die sich nicht immer im lokalen Firmennetz befinden, ist ein Backup der Maschinen meist schwierig. Mit dem Veeam Agent für Microsoft Windows sind auch remote- und cloud-basierte Windows Systeme geschützt.

Veeam Agent für Linux

IT-Organisationen verlagern immer mehr Linux-basierte Workloads in die Cloud. Um eine Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs zu vermeiden, müssen sie deshalb dafür sorgen, dass diese Workloads regelmäßig gesichert werden und sich bei Bedarf schnell wiederherstellen lassen. Die Sicherung und Wiederherstellung von Linux-Instanzen ist jedoch oft mit hohem Zeit-
und Kostenaufwand verbunden, erfordert manuelle Intervention oder beansprucht wertvolle Zeit von ITAdministratoren. Der Veeam Agent für Linux ermöglicht durch entsprechende Tools
und Interaktionsmöglichkeiten eine einfache Sicherung dieser Linux- Workloads sowie eine schnelle, intuitive und zuverlässige Wiederherstellung — ganz wie Sie es von Veeam kennen.

Veeam Backup für Microsoft Office 365

Mit Microsoft Office 365 können Sie auch ohne eigene E-Mail-Infrastruktur jederzeit und überall auf Ihre Daten und Anwendungen zugreifen und so Ihr Always-On Enterprise™ realisieren. Zugleich benötigen Sie weniger Hardware in der lokalen Infrastruktur und können Ihr IT-Personal für strategische Aufgaben einsetzen. Doch auch wenn Microsoft Ihnen einen Großteil des Systemmanagements abnimmt, müssen dennoch Sie dafür sorgen, dass Ihre E-Mail-Daten regelmäßig lokal gesichert werden.
Mit Office 365 haben Sie die Kontrolle über Ihre Daten – sind aber auch für ihren Schutz verantwortlich. Mit Veeam Backup für Microsoft Office 365 können Sie:
  • Ihren IT-Mitarbeitern die Kontrolle über die Office 365-Daten Ihres Unternehmens übergeben
  • Den Zeitaufwand für die Suche und Wiederherstellung von E-Mail-Daten verringern
  • Sich vor Datenverlust-Szenarien schützen, die nicht von Microsoft abgedeckt werden
  • Die Migration von E-Mail-Daten zwischen Office 365 und der lokalen Exchange-Umgebung ermöglichen
Veeam Agent für Linux

Sie haben Fragen? Sie möchten testen? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

5 + 3 = ?

 

Eine geraume Weile war er ja bereits angekündigt, nun hat Microsoft die finale Version des Windows Server 2016 samt seiner verschiedenen Editionen veröffentlicht. Was sich unter dem Server 2012 R2 bereits angedeutet hat, setzt sich nun fort: Die Zeiten von On-Premises-Software ist offenbar vorbei, auch der Server von heute ist bereit für die Cloud und wenn Ihr Active Directory sich bereits im eigenen Haus befindet – wieso nicht mit Microsoft Azure abgleichen? Doch dies ist nur ein Szenario des Windows Server 2016, den Microsoft auf der diesjährigen Ignite-Hausmesse bereits für den Oktober angekündigt hatte.

Natürlich liegt der Fokus auf der Cloud und dem Aufbau cloudähnlicher Infrastrukturen – die Mittel dafür hat der Windows Server 2016 selbstverständlich an Bord. Auch der Schritt für den bisherigen Bestandskunden mit rein lokaler Verzeichnisverwaltung ist einfacher – die Cloud ist auch für die „herkömmlichen“ Umgebungen nur einen Schritt entfernt. Auch eine Storage-Replizierung ist – speziell im Virtualisierungsumfeld – eine interessante Sache, der Nachteil hier: Unterhalb der Datacenter-Edition tut sich hier nichts. Wo diese Edition aber in Verwendung ist, sollte man aber sehr wohl den Bedarf nach einer Storage-Replizierung haben – diese Entscheidung ist also verständlich.

Wie dem auch sei: Der Startschuss ist bereits gefallen, bereits Anfang dieser Woche gab es bereits die 180 Tage lauffähige Evaluation-Version, am Ende der Woche folgten die Varianten für MSDN- und Action Pack-Abonnenten. Wie gewohnt gibt es verschiedene Versionen des Windows Servers, wobei die Standard- und Datacenter-Editionen wohl die bekanntesten ihrer Art sein dürften. Auch der Windows 2016 Server Essentials und der kostenlos nutzbare, separate Hyper-V-Server gesellen sich zu den unterschiedlichen Editionen, wobei die „Essentials“-Rolle sich als optional installierbares Feature in der Standard-und Datacenter-Version wiederfindet: Auch das kennt man bereits aus der Vergangenheit!

Für den ein oder anderen hingegen dürfte noch die Frage interessant sein, ob es die vom (unter anderem) Server 2012 R2 bekannte „Foundation“-Variante mit in die Gegenwart der neuen Server-Editionen geschafft hat. Wie auch die Essentials haben wir hier eine maximal mögliche Benutzerzahl (15 bei der Foundation, 25 bei der Essentials) und unter anderem ein maximal nutzbares Speicher-Limit von 32 bzw. 64 GB RAM. Nichts für den großen Business-Bereich, aber für kleine Unternehmen, die einfach erst einmal mit einem Windows-Server starten und dabei auch einen Verzeichnisdienst nutzen wollen, eine feine Sache.

Auch die Virtualisierungsrechte bei den beiden „kleineren“ Editionen fehlen, aber wie bereits erwähnt: Am Anfang reicht so etwas vielleicht aus, denn es werden keine CALs benötigt, ein Client-Backup ist mit an Bord und die Lizenz gibt es entweder im Hardware-Bundle (Foundation) bzw. für wenig Geld (Essentials) – je nach OEM-Hersteller. Hierzu hat Microsoft sich bisher leider noch nicht geäußert, es wäre aber schade, wenn die Foundation-Edition beim Server 2016 durch das Raster gerutscht wäre! Ein Auge sollte man indes auf die Lizenzierung werfen, denn: Bei früheren Versionen von Windows Server bezog Microsoft eine Lizenz auf einen Host mit maximal zwei physischen CPUs und erlaubte die gleichzeitige Ausführung von zwei Instanzen. Bei Windows Server 2016 werden nun physikalische Cores statt der CPUs gewertet und durchlizenziert, was natürlich – je nach Szenario – eine entsprechende Mehr-Investition bedeuten kann.

Wer sich das Ganze einmal anschauen möchte, möge einfach einmal im TechNet Evaluation Center vorbeischauen, um die Reise mit dem Windows Server 2016 anzutreten – bei allen weiteren Fragen wie die neue Art der Lizenzierung stehen wir Ihnen natürlich ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite!

Begleiten Sie uns nach Böblingen auf eine exklusive Reise der fünf Sinne

Kommen Sie mit uns und besuchen Sie am 16.06.-17.06.2016 das „Silicon-Valley Baden-Württembergs“. In der deutschen Heimatstadt eines der weltgrößten IT-Konzerne bringen wir all Ihre Sinne in Fahrt.

Hören Sie im HPE-Democenter, welche Rolle das Aruba Netzwerkportfolio für Ihr Unternehmen spielen kann. Ebenso erhalten Sie einen Gesamtüberblick über die Strategie der HPE-Cloud Services. Sie fragen sich, was genau sich hinter „hyper-konvergente Systeme“ verbirgt? HPE gibt Ihnen die Antworten und erläutert Ihnen zudem, wie diese Ihre IT-Prozesse vereinfachen und Ihre IT Kosten verringern können – ungeschminkt und aus erster Hand!

Nach dem Hören folgt das Sehen und Fühlen. Im HPE-Democenter können Sie alle HPE-Produkte live und in Farbe erleben. Sie erhalten eine exklusive Führung in einem der größten Democenter HPEs.

Ihre zugegebenermaßen weite Anreise belohnen wir mit einem exklusiven Rahmenprogramm. Dieser startet bereits mit der gemeinsamen Anfahrt im VIP-Bus. In Böblingen angekommen, riechen und fühlen Sie die Natur Böblingens. In der bezaubernden Neckarlandschaft weit oberhalb des Touristentrubels starten wir mit einer gemütlichen Grill-Fahrt auf einem Stocher Kahn. Im Anschluss entführen wir Sie zu einem Weinseminar. Hier erhalten Sie auf einer amüsanten Art und Weise Einblicke in den wahren Weingenuss für Jedermann. Auch als Nicht-Wein-Kenner werden Sie Ihre Freude haben, die Grundlagen des Wein-Schmeckens und Genießens zu erlernen.

Eine exklusive Veranstaltung für unsere exklusivsten Kunden! Sichern Sie sich daher am besten noch heute einen der wenigen verfügbaren Plätze. Die Teilnehmerzahl ist streng limitiert!

Ablauf

Donnerstag, 16.06.2016
11:00 Uhr – Fahrt mit VIP-Luxusbus nach Tübingen
18:00 Uhr – BBQ Stocherkahntour auf dem Neckar
20:00 Uhr – Weinseminar

Freitag, 17.06.2016
09:15 Uhr – Anreise zu HPE nach Böblingen
10:00 Uhr – Vortrag: „Aruba – How tomorrow moves“ (Oliver Loke)
11:00 Uhr – Führung durch das HPE Demo Center
11:30 Uhr – Vortrag: „Transformation to a hyper converged infrasturcture“
12:30 Uhr – Gemeinsames Mittagessen
13:30 Uhr – Rückreise mit VIP-Luxusbus nach Borken

HPE_partner_150Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an geladene Gäste!
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Anmeldung geschlossen

Im Stiftungskrankenhaus Maria Hilf in Stadtlohn musste ein neues Speichersystem her. Es sollte zukunfts- und ausbaufähig, schnell und bezahlbar sein, um auch dem neuen ECM-System von OPTIMAL SYSTEMS ausreichend Platz zu bieten. Die Wahl fiel auf HP 3PAR.

Das Krankenhaus Stadtlohn ist eine Einrichtung der Stiftung Maria Hilf Stadtlohn mit vielfältigen Leistungen und rund 750 Mitarbeitern. Zur Stiftung gehören weitere Einrichtungen, zum Beispiel ein Seniorenheim, ein Hospiz, ein medizinisches Versorgungszentrum, eine Einrichtung des betreuten Wohnens und ein Physiozentrum. 2014 erreichte die seit 2007 vom Klinikum Maria Hilf verwendete Speicherlösung, eine HP EVA 4000 mit 15 TByte Kapazität, das Ende ihrer Lebensdauer. Eine neue Lösung musste also her, die die betagte Anlage ersetzen würde. Zur Überbrückung mietete IT-Leiter Berd Schwietering ein Mini-NAS-System an. Dann begann die Suche nach dem neuen System. Neben HP 3PAR wurde ein weiterer Anbieter evaluiert. Als erstes berechnete Schwietering, wie groß die Kapazität einer Nachfolgelösung sein müsste. Nachdem das bisherige Datenvolumen von 15 TByte bereinigt worden war, ergab sich ein erforderliches Datenvolumen von 10 TByte für die geplante Standzeit von fünf Jahren, sofern die neue Lösung die Kapazitäten des neuen Systems optimal ausnutzte.

Fachkundiger Support vom Experten steht obenan

Am Ende machte die HP mit der 3PAR 7200 das Rennen. Dafür gab es mehrere Gründe. So war das Klinikum mit den Service- und Supportleistungen von HP sowie mit der Qualität des  Vorproduktes EVA 4000 sehr zufrieden gewesen. „Uns ist wichtig, dass man immer geschultes und deutschsprachiges Personal am Apparat hat, wenn Fragen zu klären sind oder eine Störung auftritt“, sagt Schwietering. Beim evaluierten Mitbewerber war dies nicht garantiert – dieser verlagert die Serviceerbringung rund um die Uhr nach dem „Follow the Sun“-Prinzip in ferne Weltgegenden, wo das Personal am Telefon nur gebrochen Deutsch spricht. „Wir wollten deshalb eigentlich gern bei HP bleiben“, betont Michael Saffé, der als Geschäftsführer des Klinikums das letzte Wort über die Anschaffung hatte.

Neben dem Service trugen die technischen Vorteile der 3PARLösung dazu bei, dass es letztlich so kam: So bietet HP 3PAR mit Thin Conversion Software einen Mechanismus an, der freie Speicherkapazitäten sofort wieder verfügbar macht und kleinere Volumes flexibler Größe ermöglicht. So wird insgesamt die Speicherkapazität besser ausgenutzt. Außerdem ist das System erheblich performanter.

Ein weiterer Pluspunkt lag in der Preisflexibilität des Partners Netgo, eines Borkener Systemhauses, wodurch die Lösung im Vergleich mit dem evaluierten Konkurrenzprodukt bei den Gesamtkosten über die volle Nutzungszeit punkten konnte. Schließlich ergaben sich Vorteile bei der Abwicklung. So lieferte HP-Partner Netgo das HP 3PAR-Speichersystem komplett vorkonfiguriert. Die Datenmigration war bereits im Gesamtpreis enthalten und erfolgte bei laufendem Betrieb. Zwei Schulungstage reichten, um das Fachpersonal in den Umgang mit dem System einzuweisen. Der gesamte Aufbau bis zur Inbetriebnahme dauerte nur zwei Tage. Nach drei Tagen Testbetrieb, ebenfalls eine Aufgabe von Netgo, war klar, dass alles wie gewünscht laufen würde.

Hochverfügbarkeit und optimale Kapazitätsauslastung

Inzwischen arbeitet die Lösung mit 10 TByte Speicherkapazität seit knapp einem Jahr. Im Detail stecken derzeit in der Lösung 36 x 900 GB, 10k SAS Disk pro Speichersystem. Auf der HP 3PAR 7200 laufen gut 40 Server mit allen operativen Anwendungen – angefangen vom KIS (Krankenhaus-Informationssystem) über das Apotheken-Onlinebestellsystem, die Radiologie-, Labor- und Endoskopiedaten, Daten des ebenfalls zur Stiftung gehörenden Seniorenheims und des Medizinischen Versorgungszentrums, auch Daten von Verwaltung, Küche oder Risikomanagement sowie die Daten der IT lagern auf den zwei in zwei unterschiedlichen Brandabschnitten installierten, redundanten HP 3PAR-7200-Maschinen mit jeweils 10 TByte Speicherkapazität, die durch synchrone Replikation zu einer Hot-Standby-Konfiguration miteinander verbunden sind.

Im selben zeitlichen Umfeld führte das Krankenhaus auch die ECM (Enterprise Content Management)-Software des Berliner Softwarehauses OPTIMAL SYSTEMS ein. Sie löst das bisher bestehende Papierarchiv ab und übernimmt alle Patienten- und Behandlungsdaten entweder aus dem KIS oder aus der Patientenverwaltung SAP IS-H. Patientendaten aus dem KIS werden automatisch der richtigen Akte hinzugefügt. Auch Office-Dokumente werden mit dem ECM verwaltet und auf dem 3PAR-Speichersystem hinterlegt. Die Software konvertiert alle Dokumente automatisch in ein langlebiges Standardformat und bindet über integrierte Workflows auch Geschäftsprozesse wie automatischen Rechnungseingang oder Freigaben mit ein. Bei der Kapazitätsplanung musste diese Lösung, die für den Arbeitsablauf im Krankenhaus sehr wichtig ist, besonders berücksichtigt werden.

Durch die zwei installierten Speicherysteme und die zwei Controller, die in jeder HP 3PAR-7200-Einheit stecken, ist Ausfallsicherheit garantiert: Fällt eines der Speichersysteme aus, kann man dank eines Quorum-Servers, der den Status beider Systeme ständig überwacht und Anfragen im Zweifel auf die intakte Maschine umleitet, trotzdem auf der anderen Seite ohne Unterbrechung weiterarbeiten. „Auf diese Weise ist es möglich, auch bei Ausfällen eine Operation im Operationssaal vollständig per Video zu dokumentieren“, erklärt IT-Leiter Schwietering. Freilich musste von dieser technischen Möglichkeit bisher kein Gebrauch gemacht werden, denn Ausfälle kamen nicht vor. „Anfängliche Probleme mit dem Quorum-Server, die auf unsere Unerfahrenheit beim Umgang mit der Lösung zurückzuführen waren, wurden vom Support innerhalb kürzester Zeit geklärt“, lobt Schwietering. Weil es im Krankenhaus auf stets verfügbare Technik ankommt, hat das Klinikum einen Supportvertrag mit durchgängig vier Stunden Reaktionszeit (24*7) abgeschlossen. „Die Reaktionen bei Anfragen waren aber sogar noch schneller“, berichtet Schwietering.

Auch ansonsten haben sich die Erwartungen in das neue Speicherprodukt bisher voll erfüllt. „Die HP 3PAR-Lösung nutzt die vorhandene Speicherkapazität um bis zu 50 Prozent effizienter“, sagt Schwietering. Der Supportaufwand ist gering, wobei dies schon beim Vorläufersystem der Fall war. Anwendungen wie das KIS laufen laut Schwietering um 30 bis 40 Prozent schneller. Und Kapazitätsupdates erfordern nur noch ein paar Handgriffe statt aufwändiger Prozeduren. „Es genügt jetzt, einfach neue Festplatten hineinzuschieben, das geht viel schneller als bisher“, freut sich der IT-Manager, der davon ausgeht, sich mindestens in den nächsten fünf Jahren keine Sorgen mehr um seine Speicherinfrastruktur machen zu müssen.

Herausforderung

Ablösung eines am Ende der Lebensdauer befindlichen Speichersystems durch eine neue, flexible und zukunftsfähige Lösung mit universeller Verwendbarkeit und geringem Administrationsaufwand.

Lösung

Implementierung von zwei HP 3PAR 7200 Storage Systemen mit redundanter Dual-Controller-Ausführung. Diese haben jeweils 10 TByte Kapazität, die durch synchrone Replikation verbunden und als Hot-Standby-Konfiguration ausgeführt sind.

Vorteile

  • Bis zu 50 Prozent effizientere Ausnutzung der Speicherkapazität
  • Beschleunigung der Applikationen um 30 bis 40 Prozent
  • Geringer Administrationsaufwand
  • Schnelle Vergrößerung der Speicherkapazität durcheinfaches Hinzufügen von Festplatten
  • Support in Landessprache von fachkundigen Mitarbeitern
  • Erwiesene Zuverlässigkeit von Hersteller und Hardware

Das Stiftungskrankenhaus Maria Hilf in Stadtlohn

Das Stiftungskrankenhaus Maria Hilf in der 20.000-Einwohner-Gemeinde Stadtlohn in der Nähe der niederländischen Grenze gibt es seit 140 Jahren. Zusammen mit weiteren Stiftungseinrichtungen – einem Seniorenheim, einem Hospiz, einem medizinischen Versorgungszentrum, einer Einrichtung des betreuten Wohnens und einem Physiozentrum – versorgt es die Einwohner von Stadt und Umland mit medizinischen und pflegerischen Leistungen. Das Krankenhaus hat neben einer zentralen Notaufnahme und der Ambulanz Abteilungen für Allgemeine Innere Medizin, eine Stroke Unit (zur Schlaganfallbehandlung), Kardiologie, Gastroenterologie, Onkologie, Allgemeine, Visceral- und Unfallchirurgie sowie Orthopädie, dazu kommen ein Wirbelsäulenzentrum, Anästhesie und Intensivmedizin, Gynäkologie und Geburtszentrum sowie ein Zentrum für Palliativmedizin und Schmerzbehandlung.

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Über Krankenhaus & MVZ Maria-Hilf Stadtlohn GmbH

Krankenhaus & MVZ Maria-Hilf Stadtlohn GmbH
Vredener Str. 58
48703 Stadtlohn
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Der westfälische Maschinenbauer Fooke macht seine IT fit für die Globalisierung. Daher tauschte das Unternehmen im vergangenen Jahr seine komplette Server- und Storage-Infrastruktur aus. Die Administration der Systeme war über die Jahre zu aufwändig geworden und verursachte steigende Kosten.

High-Tech made im Münsterland

Fooke GmbH aus Borken im Münsterland fertigt großformatige Fräsmaschinen, die in der Automobil-, Schienenverkehrs- und Flugzeugindustrie zum Einsatz kommen. Beim Kunden werden diese Maschinen komplett mit Spannvorrichtungen und Messsystemen als maßgeschneiderte Produktionslösung implementiert. Mit seinen High-Tech-Produkten setzt sich der mittelständische Familienbetrieb seit einigen Jahren mit wachsendem Erfolg am Weltmarkt durch. Um die komplexen Anlagen entwickeln und fertigen zu können, ist Fooke auf leistungsfähige IT-Tools angewiesen. Beispielsweise führte das Münsterländer Unternehmen eine neue Software-Plattform für das Product Lifecycle Management (PLM) ein, die eng mit den betriebswirtschaftlichen Anwendungen verzahnt ist und so für eine effiziente Prozessintegration sorgt.

Fooke Produktionshalle

„Bedarf an Applikationen und Diensten steigt stetig an“

Die nachhaltige Investition in IT-Systeme war für den Maschinenbauer unerlässlich, da er sein Geschäft seit der Jahrtausendwende zunehmend global ausrichtet. So expandierten die Westfalen seither in den asiatischen, amerikanischen und russischen Markt. Die IT-Abteilung begleitete den Prozess mit einem beständigen Ausbau der Systeme, ohne die der Mittelständler die nach wie vor andauernde Expansion nicht bewältigen könnte. „Unser Bedarf an Applikationen und Diensten steigt stetig an“, beschreibt Ralf van Hekeren, IT-Leiter bei Fooke, die Situation.

In der Infrastruktur verfolgte das Unternehmen in der Vergangenheit jedoch keine konsequente Vendor-Strategie. Hardware wurde von Fall zu Fall ausgetauscht und ergänzt, ohne dass die IT-Abteilung eine eindeutige Präferenz für einen bestimmten Anbieter erkennen ließ. Im Server-Raum liefen daher Systeme verschiedener Hersteller, die mit wachsender Zahl zunehmend schwieriger zu administrieren waren. „An ein einheitliches Management der unterschiedlichen Hardware-Plattformen war nicht zu denken“, nennt van Hekeren den entscheidenden Nachteil. Dadurch war der Wartungsaufwand hoch, und er wäre unweigerlich weiter gestiegen. Denn zu Beginn des Jahres 2010 stand eine Erweiterung der Server- und Storage-Infrastruktur an.

Durch den Ausbau sollte sich zum einen die Performance der Anwendungen verbessern, zum anderen sollte sichergestellt werden, dass für zentrale Services stets genügend Speicherkapazität bereitsteht. „Ausschlaggebend war für uns der wachsende Speicherbedarf unserer Entwicklungsabteilung und unseres Mail-Systems.“ Van Hekeren musste also eine grundlegende Entscheidung treffen. „Natürlich hätten wir die alte Strategie weiter verfolgen und die Hardware sukzessive aufrüsten können“, schildert der erfahrene IT-Mann seine Überlegungen. Aber dann wären die Administrationskosten zwangsläufig weiter gestiegen, und Fooke wäre wohl nicht umhin gekommen, zusätzliches IT-Personal einzustellen.

Bislang fließen bei dem Unternehmen etwa zwei Prozent des Jahresumsatzes in die IT. Damit liegt es im Durchschnitt der Manufacturing-Branche. Einen überproportionalem Anstieg der IT-Kosten wollte van Hekeren vermeiden. Beraten vom ebenfalls in Borken ansässigen HP-Partner NETGO, entschied sich der IT-Verantwortliche dafür, die gesamte Infrastruktur – Server, Storage- und Back-up-Systeme – grundlegend zu modernisieren.

Vereinfachung der Systeme – Einstieg in die Virtualisierung

Die übergreifende Zielsetzung bei der Modernisierung lautete, die Systeme so weit wie möglich zu vereinheitlichen. Zunächst verabschiedete sich der Anwender daher bei den Servern von seiner Multi-Vendor-Strategie und beschloss, künftig ausschließlich Equipment von HP zu verwenden. Zugleich sollten die Rackmount-Systeme durch Blade- Technologie ersetzt werden.

Nachdem die Entscheidung für das Projekt getroffen war, begann Fooke gemeinsam mit dem Systemhaus NETGO im Februar mit der Realisierung. Innerhalb von drei Monaten wurde im Server-Raum die gesamte Hardware ausgetauscht. Bei den Servern musterten die Infrastruktur-Experten von NETGO zehn ältere Rack-Server aus. An deren Stelle installierten sie ein Enclosure des HP BladeSystem c7000, das zunächst mit sechs Servern des Modells ProLiant BL460c bestückt wurden. Die Entscheidung für moderne BladeSystem begünstigte zugleich den Einstieg in die Virtualisierung. Das Unternehmen startete auf Basis von Citrix XenServer mit sechs virtuellen Maschinen. Bei Abschluss des Projekts waren zunächst 20 bis 30 Prozent der Server virtualisiert. Auf diesen Systemen ließen sich die Rechner-Ressourcen effizienter nutzen, was sich günstig auf den Hardware-Bedarf und damit auf die Kosten auswirkte. Der Virtualisierungsgrad soll daher sukzessive erhöht werden.

HP DataProtector verringert Backupzeitfenster

Beim Storage setzte Fooke bereits ein HP-Produkt ein. Allerdings stieß das HP Modular Smart Array 1500 in punkto Flexibilität und Leistung an seine Grenzen. Deshalb tauschte der Anwender das Einstiegsprodukt gegen die HP Storage Enterprise Virtual Array (EVA) 4400 aus. „Damit sind wir nun bei der Bereitstellung von Speicherkapazitäten wesentlich flexibler und erreichen gleichzeitig eine enorme Performance“, begründet van Hekeren die Entscheidung für das größere System. Eine Konsolidierung nahm das Projektteam bei der Backup-Lösung vor: Es ersetzte das Produkt eines Drittanbieters durch die HP Data Protector Software.

Wegen des enormen Datenwachstums war es für das Unternehmen zunehmend schwieriger geworden, innerhalb des Backup-Zeitfensters sämtliche Daten zu sichern. Auf Basis der modernisierten Server-Storage- Infrastruktur sorgt die neue Software nun für eine höhere Backup-Performance, so dass sich das Zeitfenster effizienter nutzen lässt. Im Verlauf des Projekts bereinigte Fooke eine weitere Altlast, die ebenfalls das Management erschwerte. Die IT-Abteilung verwendete bislang keinen einheitlichen Verzeichnisdienst für das gesamte Unternehmen. Im Microsoft Active Directory waren für die technische Fachabteilung und für den kaufmännisch-administrativen Bereich jeweils eigene Domänen angelegt.

Vereinfachung der Rechteverwaltung dank AD-Migration

„Nach der Ablösung eines älteren Mail-Systems durch Microsoft Exchange wurde diese Trennung zunehmend problematischer“, berichtet der IT-Leiter. Das Projektteam nutzte daher die Hardware-Modernisierung, um die beiden AD-Domänen in Zuge einer aufwändigen Migration zusammenzuführen. „Der Vorteil, der sich umgehend bemerkbar machte, war die deutliche Vereinfachung bei der Rechteverwaltung.”

Fooke Maschinenhalle

Senkung des Administrationsaufwandes

Durch all die Maßnahmen hat sich für Fooke das Management in vielerlei Hinsicht vereinfacht. Unterm Strich kommt die IT-Abteilung daher trotz gestiegener Anforderungen an die Systeme weiter mit dem bisherigen Mitarbeiterstamm aus und muss das Personal nicht aufstocken. Zweifellos trug die Standardisierung auf HP-Blade-Technologie ganz wesentlich zu dieser Vereinfachung bei. Die Konsolidierung ermöglicht es dem Anwender, sämtliche Server über den OnBoard-Administrator des HP BladeSystem c7000-System zu managen.

 

Über Fooke GmbH

Fooke GmbH
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46325 Borken
+49 2861 / 8009 – 01
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